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| A |
| Abort | Abgang |
| Acetylsalicylsäure | (ASS) - Summenformel: C9H8O4 - farbloser kristalliner Feststoff - ASS wird als Schmerzmittel, zur Fiebersenkung, als Antirheumatikum, zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen, etc. eingesetzt. Acetylsalicylsäure kann aufgrund ihrer Reizwirkung bei regelmäßiger Einnahme Schleimhautreizungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Magengeschwüre verursachen. In der Schwangerschaft dürfen nur kleine Mengen von Acetylsalicylsäure verabreicht werden. |
| Adrenalin | Adrenalin ist ein Hormon des Nebennierenmarks; Nervenwirkstoff (Neurotransmitter) - Blutdruckanstieg durch die Zufuhr von Adrenalin - Bei Herz-Kreislauf-Stillstand wird stark verdünntes Adrenalin zur Behandlung eingesetzt. - Lokalanästhetika werden Adrenalin zugesetzt. Es kommt zur Gefäßverängung und verminderten Blutung. |
| Aktivator | eines der wichtigsten funktionskieferorthopädischen Behandlunggeräte - durch passive Reize der Mundmuskeln wird ein Gewebsumbau ausgelöst. So können einzelne Zähne, mehrere Zähne und ganze Zahnbögen umgeformt und- gestellt werden. Kunststoffform, Drähte (federhart und hart) und Schrauben bilden den Aktivator, der in den Mund eingesetzt (herausnehmbar) wird. |
| Akupunktur | Traditionelle chinesische Heilmethode. Durch Reizungen von Akupunkturpunkten mittels Nadeleinstichen an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren gelindert oder gar beseitigt werden. |
| akut | mit akut werden Erkrankungen bezeichnet die schnell zum Ausbruch kommen, und eine relativ kurze Dauer haben, ca. 2- 15 Tage |
| akute Beschwerden | meist heftige, plötzlich einsetzende Schmerzen / Leiden |
| Allergie | veränderte Reaktionsweise (Andersempfindlichkeit) des Körpers auf ein Allergen (wie z.B.: Staub, Schimmel, Chrom, Nickel, Gold, Quecksilber,…). Aufgrund einer Sensibilisierung auf ein Allergen können verschiedene Krankheitserscheinungen auftreten. |
| allergische Reaktion | die allergische Reaktion ist eine übertriebene Abwehrreaktion unseres Immunsystems auf eigentlich harmlose Umweltstoffe. Symptome treten meist auf: Haut, Schleimhäute, Atemwege, |
| Alveolarkamm | nach dem Zahnverlust der oberste Teil des Alveolarfortsatzes |
| Amalgam | Amalgam ist grundsätzlich jede Legierung mit Quecksilber. Da Quecksilber bei Raumtemperatur flüssig ist, sind auch viele Amalgame mit einem hohen Quecksilberanteil bei Raumtemperatur flüssig. |
| Amalgamalternative | Eine Alternative zu Amalgamfüllungen sind Composites, Kunststofffüllungen, Goldinlays, Keramikinlays, etc. |
| amalgamausleitung | Medikamentöse Ausschwemmung von Amalgam bzw. Quecksilber aus dem Körper. Die Ausleitung sollte immer unter therapeutischer Aufsicht erfolgen. |
| amalgamsanierung | Befreiung des Mundes von Amalgamfüllungen mithilfe eines Mikrowinkelstückes (spezielles Instrument des Zahnarztes). Amalgamfüllungen werden nicht herausgebohrt, da schädliche Quecksilberdämpfe auftreten würden. |
| Analgesie | Schmerzausschaltung |
| Analgetika | zur Schmerzlinderung eingesetztes Medikament, |
| Anatomie | Zergliederungskunde, Zergliederungskunst |
| Angel Klasse I | Neutralstellung, der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht zwischen den Höckern des ersten, unteren grossen Seitenzahns (erste Molaren, welche als erste bleibende Zähne im Alter von ca. 6 Jahren durchbrechen) |
| Angel Klasse II/1 | Der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht vor dem vorderen Höcker des ersten, unteren grossen Seitenzahns. Die oberen Frontzähne sind stark nach vorne gekippt (protrudiert). |
| Angel Klasse II/2 | Der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht vor dem vorderen Höcker des ersten, unteren grossen Seitenzahn. Die oberen Frontzähne stark nach hinten (distal) gekippt. |
| Angel Klasse III | Der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht hinter dem zweiten Höcker des ersten,unteren grossen Seitenzahnes. Die unteren Frontzähne können teilweise vor den oberen Frontzähnen stehen |
| Angle Klassen | Beschreiben verschiedene Kieferfehlstellungen, Klasse I ist Neutralstellung, |
| antibakterielle Spüllösung | Mundspüllungen die helfen die Bakterien und Keime im Mundbereich zu verringern |
| Antibiotika | Produkte des natürlichen Stoffwechsels von Bakterien, Pilzen, Flechten, Algen und höheren Pflanzen, die verschieden große Wirkung gegen krankheitserregende Mikroorganismen haben und diese abtöten oder im Wachstum einschränken. |
| antimikrobieller Wirkung | hemmt das Wachstum von Bakterien oder tötet diese ab. |
| Anästetika | Mittel zur Schmerzausschaltung bei Narkose und Lokalanästhesie. |
| Anästhesie | Ärztlich durchgeführte Betäubung (Narkose / Lokalanästhesie) zur Ausschaltung der Schmerzempfinglichkeit. Herbeigeführt durch Inhalation, Injektion, Aufpinseln oder Aufsprühen eines Anästhetika. |
| Anästhesiologie | Medizinische Fachrichtung welche sich mit Methoden der Schmerzausschaltung, Schmerztherapie, Notfallmedizin und der Intensivmedizin beschäftigt. |
| Aphte | schmerzhafter, meist rundlicher, grauweißer, mit schmalem roten Rand versehener, einzeln oder mehrfach auftretender Rückgang der Schleimhaut (nur die oberste Schicht). Aphten sind oft Begleitsymptome zahlreicher Allgemeinerkrangungen. - Die Behandlung erfolgt mit Desinfektion durch Spülung, Einpinseln mit Oberflächenanästhetika oder Auftragen einer Cortisonsalbe. |
| apikal | in Richtung Wurzelspitze gehend |
| aproximal | Lagebezeichnung - zwischen zwei Zähnen, um ihren Kontaktpunkt |
| Arbeitsseite | Seite zu der der Unterkiefer verschoben wird (Laterotrusionsseite) |
| Articain | Summenformel: C13H20N2O3S - Articain ist ein Arzneistoff, der zur Gruppe der Lokalanästhetika gehört. Handelsname ist unter anderem Ultracain® und wird von Zahnärzten als 4%ige Lösung verwendet. |
| Atrophie | bezeichnet Gewebeschwund, kann Weichgewebe oder Knochengewebe betreffen |
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| B |
| bakteriell | bedeutet: Bakterien betreffend oder durch Bakterien verursacht |
| Bakterien | Bakterien sind kleinste einzellige Mikroorganismen. Sie vermehren sich durch Spaltung |
| Bakteriolytisch | Bakterien werden getötet und aufgelöst |
| bakteriostatisch | Hemmung der Bakterienvermehrung |
| Bakterizid | Ein Bakterizid tötet Bakterien ab. Es wird als Desinfektionsmittel oder z.B.: in der Chemotherapie eingesetzt. |
| Balanceseite | gegenüberliegende Seite, zu der der Unterkiefer verschoben wird (Mediotrusionsseite) |
| Basistarif | Standardtarif der Krankenkassen, hier wird meist nur eine Grundabsicherung angeboten |
| BEL-Liste | Bundes Einheitliches Leistungsverzeichnis, diese Liste legt die Höchstpreise bei gesetzlich Krankenversicherten im Bereich Zahnersatz fest |
| Beläge | Beläge sind Ablagerungen an der Zahnoberfläche. Wird auch als Plaque bezeichnet und ist ein haftender "Bakterienrasen". |
| Benzokain | Benzokain ist ein schwer lösliches Lokalanästhetikum, dass oberflächlich auf die zu beteubenden Flächen aufgetragen wird. Benzokain kann eine Allergie auslösen. |
| Bindegewebe | Bindegewebe besteht aus Bindegewebszellen und Interzellularsubstanz (von Körperzellen gebildet Zellen). Es kommt als Füllgewebe, Stützgewebe, Gleitgewebe, Gerüstgewebe der Organe und als Hüllgewebe vor. Unterschieden wird Bindegewebe nach Anteil und Anordnung seiner Zellen. |
| Biofilm | der Biofilm auf den Zähnen wird durch unzählige Bakterien gebildet, durch Verwertung von Kohlenhydraten setzen diese Säuren und Zellgifte frei |
| biokompatibel | Substanzen sind biokompatibel, wenn sie keine oder nur sehr geringe Reaktionen, bei Berührung mit körpereigenen Stoffen zeigen. |
| Bionator | Funktionskieferorthopädisches Gerät, welches in verschiedensten Formen hergestellt wird, zur Behandlung von Zahnfehlstellungen. Meistens werden mit einem Bionator fehlerhafte Lippenschlüsse und Zungendysfunktionen behandelt. |
| Biophosphonate | Bisphosphonate werden u.a bei Osteoporose eingesetzt, da sie durch Hemmung der Knochenresorption dem Knochenabbau entgegenwirken. Der so verlangsamte Knochenstoffwechsel behindert aber die Einheilung von Implantaten und jegliche Heilvorgänge im Kieferknochen. Da auch bei anderen zahnchirurgischen Eingriffen, wie Z.B. die Zahnentfernungen, die große Gefahr des Absterbens von Knochenabschnitten (Osteonekrose) besteht, sollte auf Eingriffe am Kieferknochen soweit wie möglich verzichtet werden. Nach bisheriger Erfahrung sind intravenös verabreichte Bisphosphonate hierbei besonders problematisch. Auch nach Absetzen der Medikamente ist mit einer extrem langen Nachwirkdauer zu rechnen. |
| Bleaching | Bleaching ist eine Aufhellung verfärbter Zähne mit Bleichmitteln (30%igem Wasserstoffperoxid, 10-15%igem Carbamidperoxid-Gel). Es gibt verschieden Formen und Arten des Bleaching, die teilweise auch schädlich für Zähne und Zahnfleisch sein können. |
| bleibende Zähne | Die bleibenden Zähne (Dentes permanetes) folgen den Milchzähnen und bestehen in der Regel aus insgesamt 32 Zähnen - 16 Zähne pro Kiefer (Oberkiefer und Unterkiefer). |
| Bleichgel | Gel zur Zahnaufhellung, beinhaltet die aufhellenden Inhaltsstoffe |
| Bleichmittel | Stoffe die den Zahn aufhellen |
| Blutgerinnung | Als Blutgerinnung bezeichnet man die Erstarrung des flüssigen Blutes, z.B.: bei Verletzungen. Es gibt viele Faktoren die die Blutgerinnung beeinflussen. |
| Blutzuckermessung | Diese einfache und schnelle Blutzuckermessung bestimmt den Zucker/Glukose-Gehalt des Blutserums (Blutzuckerspiegel). Der Blutzuckerspiegel wird in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Der Blutzuckerspiegel liegt normalerweise zwischen ca. 70 bis 110 mg/dl, bzw. zwischen ca. 3,9 bis 5,5 mmol/l. Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist dies eine wichtige Untersuchungsart. Auch im Sportbereich wird diese Messmethode angewandt. |
| Blutzuckerwerte | Die Blutzuckerwerte bestimmen den Blutzuckerspiegel. Dieser wird in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Der Blutzuckerspiegel liegt normalerweise zwischen ca. 70 bis 110 mg/dl, bzw. zwischen ca. 3,9 bis 5,5 mmol/l. |
| Bonding | Haftvermittlung zwischen Komposite und Zahn |
| Bonusheft | Im Bonusheft werden die regelmässigen Zahnarztbesuche eingetragen, ein lückenloses Bonusheft ermöglicht eine höhere Zuzahlung der Krankenkassen |
| Brücke | geht ein Zahn verloren kann dieser mit einer Brücke ersetzt werden, die nachbarzähne müssen hierbei auch mit Kronen versorgt werden |
| buccal | wangenwärts - in Richtung der Wange |
| Bupivacain | Besitzt ein relativ langsame Einwirkzeit und eine Wirkdauer von ca. 11 Stunden, Handelsname: Carbostesin® |
| Bändchen | Ein Bändchen besteht unter anderem aus zugfestem Bindegewebe und sorgt für die Stabilität und schränkt das Maß der Beweglichkeit bestimmter Körperteile ein |
| Bärlauch | 20cm - 50cm hohe Pflanze, die zur Gattung der Zwiebeln gehört. |
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| C |
| Caninus | Eckzahn |
| caudal | schwanz- bzw. steiswärts |
| Chinarinde | Chinarinde wird von immergrünen Chinarindenbäume gewonnen. Es gibt 40 verschiedene Arten dieser Bäume, die über 10m hoch werden können. Die Chinarinde schmeckt bitter und enthält Chinin, welches früher gegen Malaria verabreicht wurde. |
| chirurgischer Eingriff | Behandlung von Krankheiten und Verletzungen durch den direkten Einsatz von Instrumenten |
| Chlorhexidin | Chlorhexidin ist ein plaquereduzierender und keimhemmender Wirkstoff, der zur Chemotherapie in der Mundhöhle angewandt wird (Mundspüllösung: 0,1% - 0,2%) |
| chronisch | Chronisch bedeutet langwierig und ist das Gegenstück zu dem Begriff: akut. |
| chronische Abwehrschwäche | Langwierige Unterfunktion des Immunsystems |
| chronische Beschwerden | Langwieriger Schmerz / Langwierige Leiden |
| Composite | Moderne High-Tech Verbundwerkstoffe (Composites) bestehen aus fast 80% Keramik- und Glasfüllstoffen. Lediglich ca. 20% sind Kunststoffe. Composites stehen heute in verschiedensten Farbabstufungen zur Verfügung, somit können ästhetische Ergebnisse erzielt werden. |
| coronal | kronenwärts - Corona Dentis (Zahnkrone); in Richtung der Zahnkrone |
| Coverdenture | Prothese, die den kompletten Gaumen bedeckt (Saugwirkung) und von Restzähnen gehalten wird (Teleskopkrone, Steg,etc.) |
| Coxibe | Schmerzmittel |
| Cytologie | Zellbiologie, Zellenlehre; Zellen sind kleinste lebensfähige Bausteine der Organismen |
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| D |
| D-Fluoretten | werden bei erhötem Vitamin D- Bedarf benötigt, z. B. Rachitis- und Kariesvorsorge bei Säuglingen und Kindern in den ersten Lebenjahren |
| Decubitus | Durch langwierige Druckwirkung auf Haut oder Schleimhaut bilden sich infizierte Geschwüre, dies wird als Decubitus bezeichnet. |
| Defekt | zahnmedizinische Bedeutung: Fehlen eines Organs oder Gewebes (z.B.: durch Karies oder Abplatzung von Zahnhartgewebes) - Auch das Fehlen einer Funktion wird als Defekt bezeichnet. |
| Dehnplatte | Die Dehnplatte ist ein kieferorthopädisches Gerät. Seine Auswirkungen beschränken sich auf einen Kiefer und können einzelne Zahnstellungen, Zahnreihen oder den Kieferbogen verändern. |
| Dehydration | Durch eine Störung des Wasser-Elektrolyt-Haushaltes des Körpers entstandener Wassermangel im Körper. |
| Demineralisation | Demineralisation ist eine, durch Plaque verursachte Verminderung der anorganischen Bestandteile (Calcium und Phosphationen) im Zahnschmelz bzw. Zahndentin. |
| Dentalmaterialien | Hierzu gehören z.B.: Gold, Silber, etliche Legierungen verschiedener Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Wachse, Gipse, Einbettmassen, etc.! |
| Dentin | Zahnschicht - (von innen nach außen) Pulpa -> Dentin -> Schmelz |
| Desinfektion | Desinfektion ist ein anderes Wort für Entseuchung oder Entkeimung. Krankheitserreger wie z.B.: Viren und Bakterien werden durch ein Desinfektionsmittel (meist 2%ige Glutaraldehydlösung) abgetötet. Die Desinfektion sollte genau nach Herstellerangaben (Einwirkzeit, Konzentration,...) vollzogen werden! |
| Deutsche Horizontale | Ebene die durch beide obersten Punkte des knöchernen Gehöreingangs und tiefsten Punkt des Augenhöhlenrandes führen. (auch: Frankfurter Horizontale) |
| devital | nicht lebenskräftig - Ein devitaler Zahn hat eine nicht vitale Pulpa (Zahnmark). |
| Diabetes mellitus | Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Es ist eine Störung der Zuckerverarbeitung in der Bauchspeicheldrüse. Kennzeichnend ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Man unterscheidet zwischen zwei Diabetesformen: Typ-1-Diabetes: ausgelöst durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen, beginnt meist im jugendlichen Alter. (Etwa 5-10% der Diabetiker) Ältere Patienten sind meist von Typ-2-Diabetes betroffen. Zunehmend jüngere Menschen sind vom Typ-2-Diabetes betroffen. Häufigste Ursache ist Übergewicht! Der allmähliche Verlauf der Erkrankung hat seine Ursache in der zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Es gibt noch weitere, seltenere Diabetes-Sonderformen sowie den Schwangerschaftsdiabetes. |
| Diabetiker | Patient welcher an Diabetes mellitus erkrankt ist. |
| Diagnodent | Diagnodent ist ein Gerät, mit dem die Demineralisation des Zahngewebes durch laserinduzierter Fluoreszenz gemessen werden kann. |
| Diagnostik | Alle Maßnahmen, die zur Erkennung von Krankheiten vorgenommen werden, wie z.B.: Kariesdiagnostik, Röntgendiagnostik,…. |
| Diastema | Zahnlücke zwischen den beiden vorderen großen Schneidezähnen. Berühmtestes Beispiel für ein Diastema ist die Zahnlücke von "Madonna". |
| digitales Röntgen | digitales Röntgen hat weit weniger Strahlenbelastung als herkömmliche Geräte |
| distal | Richtungsangabe in der Zahnmedizin: der Zahnbogenmitte abgewandt |
| Down-Syndrom | Nach einem Londoner Arzt benannte geistige Behinderungen verschiedener Ausmaße durch eine Chromosomenstörung. |
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| E |
| EEG | Elektroenzephalographie = EEG - Durch auf die Kopfhaut angelegte Elektroden werden die Hirnstromwellen gemessen. |
| Ein-Stift-Methode | Es wird ein härtender Zement in den Wurzelkanal eingebracht und ein Naturharzstift (Guttapercha) nachgeschoben. Auch bei dieser Methode ist nicht garantiert, dass die Wurzelkanalwände dicht verschlossen sind. |
| elektrische Saug-Spül-Pumpe | unter Druck wird die Spüllösung in den Kanal gespült und herausgesaugt, was zu einer deutlich besseren Desinfektion der Kanäle führt, da diese Kanüle auch kleinste Gewebereste von den Kanalwänden wegspült und ausschwemmt. |
| elektro Akupunktur | Bei der Elektroakupunktur werden Nadeln oder Elektroden an die herkömmlichen Akupunkturpunkte am Körper angelegt und mit elektrischem Wechselstrom behandelt. Die Leitfähigkeit des Gewebes wird von einem Dermatron-Gerät gemessen und kann vom behandelnden Arzt ausgewertet werden. |
| Elektrolyse | ist die Trennung chemischer Verbindungen durch elektrischen Strom. Bei der Elektrolyse wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. |
| elektrometische Längenbestimmung | Längenbestimmung durch Spannungsmessungen |
| elongierte Zähne | herausgewachsene Zähne - verllängerte klinische Krone - häufige Ursache: keine Antagonisten |
| Embriologie | Die Entwicklung des Menschen von der Befruchtung bis zum 3. Schwangerschaftsmonat |
| Endodontie | Endodontologie = Endodontie - ist ein Teilgebiet der Zahnerhaltung und bezieht sich auf den Erhalt der Pulpa. |
| Endokarditis | ist eine Entzündung der Herzinnenhaut und kann durch einen Herzklappenfehler oder Bakterienbefall ausgelöst werden. In der Regel treten Leiden wie Fieber, Schüttelfrost, Herzinsuffizienz auf und es besteht die Gefahr, dass ein Gefäß durch einen Blutpfropf verstopft wird (Infarkt). |
| Endokarditisprophylaxe | Durch Verabreichung von Antibiotika ca. eine Stunde vor der Behandlung am Zahnarztstuhl kann einer Endokarditis vorgebeugt werden. Diese Maßnahmen müssen bei Patienten mit künstlichen Herzklappen, Herzklappenschäden, nach bakterieller Endokarditis und Herzfehlern getroffen werden. |
| Entzündung | Eine Entzündung weist fünf Merkmale auf: Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerzen und Funktionsstörung. Wörter auf die Endung: "-itis" sind auf eine Entzündung bezogen. |
| Enzyme | Enzym - Ferment: Eiweißkörper, der für den Stoffwechsel unentbehrlich ist und als Biokatalysator biochemische Vorgänge ermöglicht. |
| Epithese | Gesichtsprothese |
| Erosion | Substanzabbau durch Säure |
| Etidocain | Lokalanästhetikum mit relativ langer Wirkung. |
| Etomidat | Hypnotikum (schlaferzwingendes Medikament) zur Narkoseeinleitung, ohne schmerzstillende Wirkung. Die Wirkdauer liegt bei etwa drei Minuten und nach Verabreichung schläft der Patient innerhalb von 20 Sekunden ein. |
| Exstirpation | Entfernung eines Gewebeteils |
| extrakoronal | an der Oberfläche einer Krone |
| Extraktion | Extraktion kommt von "extractio" und bedeutet "herausziehen". Bei einer Zahnextraktion wird ein Zahn entfernt (herausgezogen). |
| Extraktion | bei Zähnen: Herausziehen des Zahnes aus seiner Alveole |
| extraoral | außerhalb des Mundraum |
| Extrusion | bei Zähnen: wenn eine Kraft einen Zahn aus seiner Alveole zieht |
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| F |
| Facette | Fläche am Zahn |
| Farbstabilität | bezeichnet die Beständigkeit der Farbe, z.B.: einer Kunststoff-Verblendung. Bei einer Kunststoffverblendung kommt es auf den Restmonomergehalt an, ob eine spätere Farbstabilität gewährleistet ist. Aber auch viele andere Faktoren, wie z.B.: die Oberflächenstruktur (rauh und glatt) und Polymerisationsdauer können hierfür ausschlaggebend sein. |
| fazial | Richtungsbezeichnung am Kopf: gesichtsbezogen, Richtung Gesicht |
| Festsitzende Apparatur | eine festsitzende Spange die nur vom Kieferorthopäden gelöst werden kann |
| Fissur | Fissuren sind die spaltenförmigen Vertiefungen in den okklusal Flächen der Seitenzähne. Die Seitenzähne weisen oft eine große Längsfissur auf und viele kleine Querfissuren. In den Fissuren können sich, durch den guten Unterschnitt, leicht Bakterien sammeln und Karies verursachen. |
| Fissurenversiegelung | Fissuren werden mit lichthärtendem Material gefüllt, um den Bakterien eine Anhaftung in der Fissur zu erschweren und gleichzeitig die Reinigung der Zahnoberfläche zu erleichtern. |
| Fluorid | Fluoride sind im Zahnschmelz und im Dentin eingelagert. Sie fördern die Erhaltung der Zahnhartsubstanzen und der Remineralisierung des Zahnschmelzes. |
| Fluoridierung | Durch die Säureeinwirkung auf die Zähne wird das wichtige Fluorid "herausgespült". Die Konzentration des Fluoridgehalts in den Zahnhartsubstanzen sinkt. Der Fluoridgehalt wird zwar vom Fluoridgehalt im Speichel wieder "nachgefüllt", dies ist oft aber nicht ausreichend. Mit einer Verabreichung von fluoridhaltigen Mitteln wird so der Fluoridgehalt gezielt aufgebessert - dies wird als Fluoridierung bezeichnet. |
| Fluoridkonzentration | Als Fluoridkonzentration wird die relative Menge an Fluorid in den Zahnhartsubstanzen bezeichnet. |
| Fluorose | weiße Linien, die über die labiale Schmelzoberfläche ziehen |
| Folsäure | Folsäure = Pteroylglutaminsäure - gehört zum Vitamin-B-Komplex und ist in Blättern, Hefe, Milch, Gemüse, Obst und Getreide enthalten. Bei Mangel können Blutbildungsstörungen auftreten. |
| Funktionskieferorthopädisches Gerät | Ein Gerät welches herausnehmbar oder festsitzend sein kann, zur Regulierung von Zahn- und Kieferfehlstellungen |
| Füllung | Löcher und andere Defekte (Abplatzungen) können oft mit Füllungen versorgt werden. Plastische |
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| G |
| Galvanokrone | besondere Herstellung des Käppchens; auf dem Galvanischen Element basierend |
| ganzheitliche Zahnmedizin | Die ganzheitliche Zahn-Medizin beruht auf der Erkenntnis, dass der Auslöser vieler akuter oder chronischer Erkrankungen im Mund liegt. Störungen an Zähnen oder Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen. |
| Gaumen | mit Schleimhaut überzogene obere Mundhöhle - Palatum |
| Gebiss | alle Zähne zusammengenommen |
| genetische Ursachen | Folgeentwicklung erblicher Umstände - entwicklungsbetreffend, entstehungsbetreffend Ursachen |
| gentechnisch | entwicklungsgeschichtlich - Vererbungslehre betreffend |
| Geschiebe | parallele Verbindungseinheit zahntechnischer Arbeiten z.B.: Brücken |
| Gewebe | Gewebe ist ein Verband gleicheartiger Zellen inklusive ihrer Interzellularsubstanz. Es gibt Epithel-, Stütz-, Binde-, Muskel-, Blut-, Nervengewebe. |
| Gingivektomie | mechanischer, medizinischer Abtrag von Zahnfleisch |
| Gingivitis | Als Gigivitis bezeichnet man eine akute oder chronische Entzündung des Zahnfleisches. Gigivitis kann durch Bakterien, welche durch Zahnbeläge verstärkt auftreten, ausgelöst werden. Doch auch ohne Zahnbeläge können Erkrankungen des Zahnfleisches eine weitere Ursachen für eine Gingivitis sein. |
| Gingivoplastik | Umformung von Zahnfleisch mit Skalpell, Schere, Elektrotom und/oder Laser |
| GKV | Gesetzliche KrankenVersicherung |
| Globuli | Globuli sind Kügelchen aus hauptsächlich Rohrzucker (Trägerstoff) und dient der Alternativmedizin (Homöopathie) zur Verabreichung verschiedener Substanzen. |
| Gnathologie | Gesamtheitliche Betrachtung des Kauorgans |
| Gold | Aurum (lat.) - chemisches Element - gelbes, relativ weiches Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 19,32 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1064°C. Gold hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: chemisch widerstandsfähig, gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr. |
| GOZ / Gebührenordnung für Zahnärzte | regelt in Deutschland die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen |
| GOZ-Positionen | die Gebühren Ordnung für Zahnärzte regelt die Vergütung von privatzahnärztlichen Leistungen |
| Gummimembran | wird zur Trockenlegung einzelner Zähne oder ganzer Zahnreihen verwendet. |
| Guttaflow-Methode | Das Naturharz Guttapercha wird in flüssigem Zustand in den Wurzelkanal gespritzt und ein zusätzlicher Guttaperchastift hinein geschoben. Vorteil dieser Methode ist, neben der absoluten Abdichtung, dass auf den Zement im Wurzelkanal verzichtet werden kann. |
| Guttapercha | Naturharz aus dem Guttaperchabaum. Guttapercha steht chemisch dem Kautschuk nahe und wird bei 50°C weich und knetbar. |
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| H |
| Halitosis | Mundgeruch |
| Hardlaser | laienhafte Bezeichnung für Lasersysteme mit hoher Leistung (Laserklasse IV). Unterschieden werden Soft-, Mid- und Hardlaser. |
| Hauttest | Test über die Haut um z.B. Allergien feststellen zu können |
| Healozon | Spezielle Methode zur Ozontherapie |
| Herpes | Hautausschlag mit Bläschenbildung durch eine Infektion des Herpes-simplex-Virus. Herpes ist meißtens örtlich begrenzt und tritt vorwiegend im Gesichts- bzw. Lippenbereich auf. Die Herpesbläschen platzen auf, nässen und heilen dann ab. |
| Herpesviren | verursachen Hautausschlag mit Bläschenbildung (Herpes). |
| Herzklappe | Es gibt vier Herzklappen. Sie dienen als Ventil des Herzens und verhindern ein zurücklaufen des Blutes in die falsche Richtung. |
| Histologie | Gewebelehre; Lehre von den Zellverbänden |
| HIV | Humane Immundefizienz-Virus – auch Menschliches Immunschwäche-Virus genannt. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationsphase zu Aids, einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit. |
| hochpotenzige Substanz | Urtinkturen (pflanzlichen oder tierischen oder mineralischen oder chemischen Ursprungs) werden verdünnt (von 1:10 bis 1:1000000000 mit Alkohol, Milchzucker, destilliertem Wasser, etc.), geschüttelt und zermalen. Nun spricht man von hochpotenzeriten Substanzen. |
| Hohlkehlpräparation | spezielle Präparationsart vom Zahnarzt am Zahn |
| homöopathische Heilmittel | Scheinmedikament (ohne medizinische Wirksamkeit), dass durch Beachtung von homöopathischen Vorschriften hergestellt wird. |
| Hormonumstellung | Oftmals durch Medikamente verursachte Änderung des Hormonhaushalts |
| Hydroxylapatit | Salz der Mineralhartsubstanz - hohe Biokompabilität, deswegen wird es häufig zur Reparatur von Knochendefekten und zur Beschichtung von Titanimplantaten verwendet |
| Hyperodontie | zuviele Zähne im Mund |
| Hypnose | Als Hypnose werden eine vorübergehende geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung bezeichnet. Hypnose und Trance sind Bezeichnungen, die häufig gleichzeitig verwendet werden. Trance steht für den Zustand einer Person, Hypnose steht für den Zustand, als auch für das Verfahren, um den Zustand der Trance zu erreichen. Hypnose wird vom griechischen Wort "Hypos - Gott des Schlafes" abgeleitet, da man am Anfang der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handeln muss. |
| Hypnotika | Schlafmittel - z.B.: zur Behandlung von Schlafkrankheiten |
| Hypnotisierbarkeit | Jeder gesunde Mensch ist hypnotisierbar, jedoch der erreichte Grad der Trancetiefe ist situationsbedingt unterschiedlich. Sehr leicht hypnotisierbar sind etwa 10 % der Menschen, etwa 5 % der Menschen dürfen wegen einiger Krankheiten (Herzschwäche, Hysterie, etc.) nicht hypnotisiert werden. |
| Hypodontie | zu wenig Zähne im Mund |
| Hypoplasie | ist die Unterentwicklung eines Gewebes, Organs oder Organismus. Es können Zähne, Kiefer und Gesicht betroffen sein z.B.: Zahnunterzahl, Spaltbildungen. |
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| I |
| Ibuprofen | ist ein Mittel, dass Entzündungen entgegenwirkt. Es ist nicht rezeptpflichtig und kommt in Dosen bis 400mg vor. Eine Tageshöchstdosis von 1200mg darf nicht überschritten werden. |
| Immediatprothese | Übergansprothese, welche schon vor der Zahnextraktion angefertigt wird |
| Immunabwehr | Komplexe Abwehrfunktion des Immunsystems |
| Immunbiologie | beschäftigt sich mit Abwehrvorgängen im Organismus |
| Immunologie | Immunitätslehre |
| Immunsystem | ist ein biologisches Abwehrsystem und schützt Lebewesen vor Schädigungen durch Mikroorganismen (wie z.B.: Viren, Bakterien, Pilzen und Protozoen), fremden Substanzen und baut fehlerhafte bzw. inaktive eigene Zellen ab. |
| impaktierter Zahn | eingekeilter Zahn |
| Implantat | ist ein körpereigenes oder körperfremdes Material und wird in Körpergewebe als Ersatz eingepflanzt. Zahnimplantat: künstliche Zahnwurzel aus Titanoxyd beschichtetem Metall oder Aluminiumoxid-Keramik, welches im Kieferknochen verankert wird. Ein Zahnimplantat besteht aus Implantatwurzel, Verbindungsstück und Zahnkrone (bei Einzelzahnversorgung). |
| in vitro | außerhalb des Organismus |
| in vivo | innerhalb des Organismus |
| Indikation | Anwendungsgrund ärztlicher Maßnahmen |
| Indium | ist ein seltenes, silbergrau, glänzendes Metall mit einem tetragonalen Kristallgitter, einer Dichte von 7,31 g/ccm, mit einem festen Aggregatszustand bei Zimmertemperatur und einem Schmelzpunkt von 157°C. |
| Individalprophylaxeprogramm | eine auf den Patienten abgestimmte, vorbeugende Zahnbehandlung/reinigung. |
| Infektionskrankheit | ansteckende Krankheit, die durch Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten ausgelöst wird. |
| infektiös | übertragbar, ansteckend (Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten,…) |
| infizieren | übertragen, anstecken (Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten,…) |
| Initialkaries | erstes Erkennungsmerkmal von Karies, weißer opaker Punkt (white spot) |
| Injektion | relativ schnelles Einspritzen einer Flüssigkeit mit Hilfe einer dünnen Kanüle |
| Injektion | Einspritzen einer Flüssikeit, meist mit einer Spritze, in den Körper |
| Inlay | Ein Inlay ist eine Art Füllung die im zahntechnischen Labor hergestellt wird (Oftmals notwendig nach einem Kariesbefall). Ein Inlay wird meistens in Gold (Legierung), seltener in Kunststoff angefertigt. Bei hoher Präzision des Inlays(Gold) beträgt die Haltbarkeit in der Regel über 20 Jahre!. |
| Inlay | Füllung aus Keramik oder Legierungen, die nicht außerhalb der Höckerspitzen liegt |
| Insulin | Insulin ist ein Hormon und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Insulin ist als einziges Hormon in der Lage den Blutzuckerspiegel zu senken. Produziert der Körper zu wenig Insulin oder kann er nicht ausreichend auf einen Anstieg des Blutzuckers reagieren, so kann Diabetes mellitus entstehen. |
| Insulinmangel | Der Blutzuckerspiegel wird durch Insulin gesenkt. Bei einem Mangel an Insulin im Körper führt dies zu einem erhöhtem Blutzuckerspiegel und dies führt zu Diabetes mellitis (Zuckerkrankheit). |
| Interaktion | Wechselwirkung zwischen mehreren Medikamenten. Es kann zu unerwünschten Folgen kommen, wenn der zum Beispiel Narkosen eingeleitet werden und der Anästhesist nicht auf die vorherige Einnahme von Blutverdünnungsmittel hingewiesen worden ist. |
| Interdental | Lagebezeichnung - zwischen zwei benachbarten Zähnen |
| Interimprothese | Übergangsprothese zwischen der Präparation und der Eingliederung der entgültigen Arbeit |
| Interkuspidation | statische Okklusion |
| Intrakoronal | Richtungsbezeichnung - innerhalb des Kronenbereiches |
| Intraoral | Richtungsbezeichnung - innerhalb des Mundes |
| Intubation | Einführung eines Schlauchs in eine Körperöffnung oder in ein Hohlorgan z.B.: Beatmungsrohr,…. |
| inzisal | Richtungsbezeichnung - zur Schneidekante hin |
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| J |
| Jacketkrone | vollkeramische Krone |
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| K |
| Kalzium | Kalzium ist ein Metall und wesentlicher Bestandteil unserer Knochen. Tagesbedarf: Kinder ca. 600-900 mg, Jugendliche + Erwachsene ca. 1000 mg, stark enthalten in : Käse, Mohn, Sesam |
| Kanüle | Eine Kanüle wird zum Absaugen oder Einbringen von Flüssigkeiten oder Gasen verwendet; sie haben einen runden Querschnitt und sind hohl (Schlauch, Rohr,…) |
| Karies | Zahnfäule - langwieriger Demineralisationsvorgang der Zahnhartsubstanz, ausgelöst durch schwache Säuren, z.B.: Milchsäure (Entstehung durch Plaque-Mikroorganismen). Karies entsteht vorwiegend in den Zahnfissuren, untersichgehenden Bereichen und Approximalflächen. |
| Kariesprophylaxe | Vorbeugende Maßnahmen gegen einen Kariesbefall, wie z.B.: Mundhygiene (dreimal täglich Zähneputzen, Einsatz von Zahnseide,…), Reduzierung der Zuckeraufnahme, proffesionelle Zahnreinigungen (halbjährlich), Verwendnung von Mundspüllösungen,…. |
| Kariesrisikopotenzial | ist ein Messwert, wie leicht oder wie schwer man an Karies erkranken kann. Dies ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren, wie z.B.: Speichelfluss, Pufferkapazität, Keimanzahl im Mund, etc. ab. |
| Kauflächenrelief | Das Kauflächenrelief stellt die okklusale Fläche eines Seitenzahnes dar und besteht aus Fissuren, Höckerspitzen, Höckerabhänge, Nebenfissuren, Randleisten und Gruben, die, bedingt durch die Wachstumszentren, bei der Zahnentwicklung entstehen. |
| Kaumuskulatur | hierzu zählen alle Muskeln, die zur Kaufunktion beiwirken. Die wichtigsten Muskeln sind: Musculus masseter, Musculus temporalis, Musculus pterygoideus medialis + lateralis. |
| Kavität | speziell präparierte Höhle nach Kariesbefund im Zahn |
| Keim | Mikroorganismus |
| Keramik | Keramik besteht hauptsächlich aus Feldspat, Kaolin und Quarz und anderen nichtmetallischen anorganischen Substanzen. Keramiken sind in der Regel spröde, hochschmelzend (feuerfest) und chemisch beständig. Verarbeitung allg.: Das Keramikpulver wird mit einer speziellen Flüssigkeit, die für eine leichtere Verarbeitung sorgt vermengt und nachdem diese Masse in die gewünschte Form gebracht worden ist, gebrannt. |
| KFO-Behandlung | Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferunregelmäßigkeiten mit kieferorthopädischen Geräten. Zu den kieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator, Bögen, Bänder, aktive Platten, Mundvorhofgeräte, Doppelplatten, etc.. |
| Kieferanomalie | Fehlfunktionen und Fehlstellungen der Kiefer |
| Kieferfehlbildung | ist ein funktionsgestörtes (falsches) Wachstum des Kiefers |
| Kieferfehlstellung | ist eine nicht regelgerechte Lage der Kiefer zu einander (Dysgnathie). |
| Kiefergelenk | Articulatio temporomandibularis - Dreh- und Gleitgelenk - Der Unterkiefer ist der einzige Knochen am menschlichen Körper mit 2 Gelenkköpfen |
| Kieferhöhle | Sinus maxillaris - Oberkieferhöhle ; Sie grenzt an die Augenhöhle und an die Nasenhöhle an. Die Oberkieferhöhle ist die größte, lufthaltige Höhle im Kopf. |
| Kieferkamm | Alveolarkamm - Teil des Alveolarfortsatzes, dieser resorbiert (Abbau) teilweise nach Zahnverlust |
| Kieferknochenkamm | ist ein Teil des Alveolarfortsatzes (Knochenteil, in dem die Zähne stecken), der nicht zurückgeht, nachdem Zähne gezogen oder verloren gegangen sind. |
| Kieferorhtopädie | Die Kieferorthopädie beschäftigt sich mit der Erkennung, Verhütung, Erforschung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferunregelmäßigkeiten. Zu den kieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator, Bögen, Bänder, aktive Platten, Mundvorhofgeräte, Doppelplatten, etc.. |
| Kieferorthopädie | Teilgebiet der Zahnheilkunde - spezialisiert auf die Behebung von Fehlfunktionen und Fehlstellungen im Kausystem |
| Kinderzahnheilkunde | Zahnheilkunde die sich besonders auf die Anatomie und Bedürfnisse von kleinen Patienten spezialisiert hat |
| Knochenschwund | Abbau der Knochensubstanz |
| Kofferdam | ist eine Gummimembran zur Trockenlegung einzelner Zähne oder Zahnreihen. Dies ist bei vielen Behandlungen notwendig. |
| kognitiv | bedeutet: erkennen, wahrnehmen |
| Kohlenhydrat | Kohlenhydrate sind neben Fetten und Eiweißen die Hauptnährstoffe und sehr energiereich. Sie werden schnell als Energielieferant und Baustoff im Körper verwendet. Es werden einfache und zusammengesetzte Kohlenhydrate unterschieden. Im Allgemeinen wird unter Kohlenhydraten Zucker verstanden. Kohlenhydrate stellen zusammen mit den Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren (u. a. Stärke) und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe) Anteil an der Nahrung. |
| Konkrement | Ablagerung an der Zahnwurzel |
| Kontraindikation | ist eine Gegenanzeige und bedeutet ein medizinisches Verbot für eine bestimmte Therapie oder Behandlung |
| Konuskrone | konische Teleskopkrone |
| konventionell | herkömmlich, üblich |
| Koriander | Koriander ist eine Gewürzpflanze, deren Blätter nach Wanzen und deren Früchte nach Anis riechen. |
| Kreuzbiss | es gibt den lateralen, frontalen und zirkulären Kreuzbiss - Abweichung der Zahnstellung (Höcker-Fossa-Beziehung) |
| Krone | Meist nach einer Kariesbehandlung muss der Zahm beschliffen werden, und eine Krone ersetzt die verloren gegangene Zahnsubstanz |
| kubische Entzündung | würfelförmige Entzündung |
| Kunststofffüllung | Diese modernen High-Tech Verbundwerkstoffe bestehen heute aus fast 80% Keramik- und Glasfüllstoffen. Lediglich ca. 20% sind Kunststoffe. Kunststofffüllungen / Composites stehen in verschiedensten Farbabstufungen zur Verfügung, somit können ästhetische Ergebnisse erzielt werden. |
| Kunststoffschiene | Eine ca. 1-2mm starke Kunststoffplatte wird den Zähnen angepasst und kann vom Patienten selber eingesetzt und entnommen werden.Sie dient z.B.: als Knirscherschutz, kiefergelenkentlastend,... |
| Kupfer | Cuprum (lat.) - chemisches Element - lachsrosa Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 8,92 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1083,4°C. Kupfer hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: sehr gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr. |
| Kürettage | Ausschabung mit einem scharfen Instrument |
| körperliche Dissoziation | hier kommt es zu einer teilweisen oder völligen Abspaltung von psychischen Funktionen wie des Erinnerungsvermögens, eigener Gefühle, z. B. Schmerz, Angst, Durst,Hunger, |
| körperliche Suggestion | Beeinflussung / Eingebung auf den Körper |
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| L |
| labial | Richtungsbezeichnung - zur Lippe hin |
| Laminate | Beschichtung - Veeners |
| Laryngoskop | Instrument mit elektrischer Beleuchtung zum Einführen in den Rachen |
| Laser | LASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation ; Elektromagnetische Strahlung mit hoher Energie wird von einem Generator und Verstärker erzeugt. Laserstrahlung kann im Sichtbaren- und im Ultraviolettenstrahlungsspektrum erzeugt werden. |
| Laserfluoreszenzmessung | mit dieser Methode können käriöse Stellen auf der Zahnhartsubstanz gemessen und erkannt werden. |
| Laterotrusion | Bewegung des Unterkiefers in Richtung der Arbeitsseite |
| Legierung | Legierungen werden durch Mischung von verschiedenen Metallen hergestellt z.B.: durch Schmelzen, Sintern,…. |
| Leistungskatalog | Eine umfassende Aufzählung aller zu erbringenden Leistung und deren Preise |
| Leitungsanästhesie | Die Leitungsanästhesie ist die gezielte Ausschaltung bestimmter Nerven bzw. Nervenäste durch Umspritzung mit Betäubungsmitteln. Das vom betroffenen Nerv versorgte Gebiet wird dadurch während der Behandlung schmerzfrei gehalten |
| Lidocain | ist ein Lokalanästhetikum und hält ungefähr doppelt so lange wie Procain an. |
| ligamentärer Injektion | eine Injektion in das Bindegewebe |
| Lingual | Richtungsbezeichung - zur Zunge hin |
| Lippen- Kiefer- Gaumenspalte | Spaltbildung im Gesicht; teilweise oder vollständig durch Lippe und Gaumen. |
| lokal Anästhetikum | Mittel zur Schmerzausschaltung örtlich begrenzter Bereiche am Körper |
| Lokalanästhetikum Amidtyp | Lokales Betäubungsmittel mit Aminoamiden (hydrophilen Aminogruppe), der Abbau der Aminoamide erfolgt in der Leber |
| Lokalanästhetikum Estertyp | Lokales Betäubungsmittel mit Aminoester (hydrophilen Aminogruppe) |
| lokale Betäubung | örtlich begrenzte Beteubung / Schmerzausschaltung |
| Lungenembolie | Auch Lungenthrombolie oder Lingeninfarkt genannt, ensteht durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge mit einem Blutpfropfen, oder durch Gasbläschen, z.B. bei einem Tauchunfall. |
| Lupenbrille | Ist eine Kombination aus Brille und Lupe und wird zum stereoskopischen Sehen im Nahbereich der Medizin und Technik genutzt. |
| Luxation | Ausrenkung eines Gelenks |
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| M |
| Mandibula | Unterkiefer |
| Marcuma | Arzneimittelstoff welcher zur Hemmung der plasmatischen Blutgerinnung eingesetzt wird |
| Marcuma-Pass | Jeder Patient hat einen Marcumar-Ausweis. Dieser sollte immer vollständig ausgefüllt mit sich tragen werden. Der Arzt oder der Patient tragen die INR- bzw Quick-Werte und die tägliche Marcumar Dosierung bis zur nächsten geplanten Blutentnahme ein. |
| marginal | Richtungsangabe in der Zahnmedizin: zum Zahnfleischrand hin |
| marktot | devitale Pulpa - abgestorbener, nicht lebenskräftiger Zahn |
| Markumarpatient | Patienten welche mit Marcumar behandelt werden |
| Materialaustestung | Prüfung einer Substanz auf allergische Reize am Patienten |
| Maxilla | Oberkiefer |
| Medikament | medicamentum (lat.) = das Heilmittel ; Ein Medikament / Arzneimittel führt bei Verabreichung in korrekten Mengen zur Linderung, Heilung und/oder Vorbeugung einer Krankheit. |
| medikamentöse Ausschwämmung | durch ein Medikament herbeigeführte Ausschwemmung eines Stoffes aus dem Körper, z.B.: Amalgam. |
| Medizin | ist die Lehre der Heilkunde |
| Mefenaminsäure | Mittel gegen Entzündungen - verabreichbar über die Blutbahn oder örtlich / lokal |
| Mepivacain | Mittel zur Schmerzausschaltung bei örtlichen Betäubungen - ähnlich dem Lidocain |
| mesial | Richtungsangabe in der Zahnmedizin: der Zahnbogenmitte zugewandt |
| Mikrobiologie | Die Lehre der Mikroorganismen: Viren, Bakterien, Pilze,… |
| Mikroorganismen | winzige Lebewesen, die ohne spezielle Sehhilfen (Mikroskop) nicht zu erkennen sind |
| Milchsäure | Milchsäure wird von den Plaquebakterien gebildet und greift die Zahnhartsubstanzen an. |
| Milchzähne | temporäres Gebiss ; in der Regel 20 kleine Milchzähne, die von den permanenten Zähnen ca. ab dem 6. Lebensjahr ersetzt werden. |
| Mivacurium | Muskelrelaxantien - Mittel zur vorübergehenden Entspannung von Muskeln |
| Molaren | große Backenzähne |
| MRT | Magnetresonanz-Tomographie oder Kernspinresonanz-Tomographie ; Ein MRT kann durch magnetische Felder und hochfrequente elektromagnetische Wellen Schnitt-Bilder der Strukturen der Inneren Organe erzeugen. |
| Mucosa | Schleimhaut |
| Mundflora | hierzu zählen alle Mikroorganismen (z.B.: grampositive Kokken und Stäbchen, gramnegative Kokken und Stäbchen,…) im Mund. |
| Mundgeruch | übelrichender Gestank (Geruch von Schwefelwasserstoff) aus dem Mund, verursacht durch bakterieller Zersetzungsprozesse. |
| Mundhygiene | Entfernung von Plaque und alle anderen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mundhöhle |
| Mundschiene | Eine ca. 1-2mm starke Kunststoffplatte wird den Zähnen angepasst und kann vom Patienten selber eingesetzt und entnommen werden.Sie dient z.B.: als Knirscherschutz, kiefergelenkentlastend, Schienungselement,…. |
| Mundspüllösung | Flüssigkeit zur Verminderung der Keimzahl in der Mundhöhle z.B.: Aminfluoridlösung, Chlorhexidinlösung,…. Diese Flüssigkeiten haben eine desinfizierende Wirkung |
| Mundtrockenheit | Durch eine gestörte Speichelproduktion im Mund trocknen die Schleimhäute aus. Die Folge ist meist starker Kariesbefall (wegen der verminderten Pufferwirkung des Speichels) und Mundgeruch. |
| Muskelrelaxantien | Medikament zur Herbeiführung einer Muskelentspannung, welches z.B.: bei einer Narkose verabreicht wird. |
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| N |
| Narkose | Die Narkose (altgriechisch = nárkósis - in Schlaf versetzen) ist ein Zustand kontrollierter Bewusstlosigkeit, der medikamentös herbeigeführt wird. |
| Naturharzstift | Bei folgenden Wurzelkanalfüllungen werden Stifte aus dem Naturharz Guttapercha in den Wurzelkanal gesteckt: Ein-Stift-Methode, Thermafil-Methode und Gutta-Flow-Methode. |
| Nekrose | örtlicher Gewebeverlust durch Sauerstoffmangel, Hitze, traumatische Einflüsse und Bakterien |
| Nerv | Nerven dienen dem Informationsaustausch im menschlichen Organismus. Ein Nerv besteht aus vielen Nervenfasern, die zu einem Bündel geformt sind. Die Nervenfasern bestehen aus vielen verzweigten Nervenzellen, die über ihre Kontaktstellen (Synapsen) miteinander verbunden sind. |
| Nervus trigeminus | 5. Gehirnnerv mit 3 Ästen (Abzweigungen) |
| Neuraltherapie | Durch gezielte Anwendung von Lokalanästhetika werden Krankheiten aus der Alternativmedizin über das vegetative Nervensystem behandelt. |
| Neurotoxologische Wirkung | Nervenschädigende, giftige Wirkung |
| niedermolekulare Kohlenhydrate | fördern die Kariesbildung, besonders enthalten in Zucker, Süßigkeiten, Limonade, Eis |
| niedermolekulare Stoffwechselprodukte | sind Antibiotika, sind Produkte von Mikroorganismen welche andere Mikroorganismen am Wachtum hemmen |
| Niereninsuffizienz | langwieriges Nierenversagen - Funktion der Niere bei unter 15% der Normalleistung. Therapie: Nierentransplantation (Nierenaustausch) oder wiederholte Blutreinigung (Dialysebehandlung). |
| Nonokklusion | Biss ohne Kontakt der Zähne |
| Noradrenalin | Ein Hormon des Nebennierenmarks, vorwiegend in Arterien wirksam und führt zu einer Blutsteigerung |
| Nährstoff- und Vitaminbedarf | Nährstoffe und Vitamine sind notwendig um den menschlichen Organismus zu erhalten und aufzubauen. Hauptsächlich stützen Nährstoffe den Energiebedarf. Vitamine sind für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus lebensnotwendig. |
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| O |
| Okklusion | Kontakt zwischen OK und UK |
| Onlay | Füllung aus Keramik oder Legierungen, die die Kaufläche bedeckt |
| Opioid | Opioide sind Arzneimittel aus der Gruppe der Schmerzmittel. Der Name leitet sich vom natürlichen Stoffgemisch Opium ab, dessen Bestandteile Opiate genannt werden, hierzu zählt unter anderem Morphin ist. |
| oral | Richtungsangabe in der Zahnmedizin: die Mundhöhle betreffend |
| Organismus | Lebewesen |
| organtoxische Wirkung | bezeichnet die giftige Wirkung auf ein Lebewesen oder Organ oder Organismus |
| Orthopädie | beschäftigt sich mit der Entstehung, Erkennung, Verhütung, und Behandlung von Funktions- und Formfehlern der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen des Patienten. |
| Ossa | Knochen |
| Osteoklasten | mehrkernige Riesenzelle, die die Knochenab- und umbaufunktion vollzieht - Resorbtion der Knochensubstanz |
| Osteotomie | Öffnung eines Knochens bzw. Zahn |
| Overbite | engl. für Überbiss |
| Ozon | Form des Elements Sauerstoff. Kommt auf natürlichem Wege in der Ozonsphäre in 20 km Höhe vor. |
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| P |
| palatinal | Richtungsbezeichnung - zum Gaumen hin |
| Paracetamol | Arzneistoff, der Schmerzen hemmt und Fieber senkt. Bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen. In der Schwangerschaft sollte auf dieses Medikament verzichtet werden. |
| Parafunktion | falsche Funktion des Kausystems z.B.: Knirschen, Zungenpressen,… |
| Parodont | Zahnhalteapparat |
| Parodontitis | Parodontitis ist eine Entzündung, die durch Bakterien verursacht wird und nachhaltig den Zahnhalteapparat schädigt. Im Gegensatz zu Parodontits ist Parodontose ein nicht-entzündeter Schwund des Zahnhalteapparates. |
| Parodontopahtien | Zahnbetterkrankungen |
| Parodontose | Parodontose ist ein nicht-entzündeter Schwund des Zahnhalteapparates. |
| Parodontose | entzündungsfreie Resorbtion des Zahnfleisches |
| Partikel | von lat. Particula/particulum, Verkleinerungsform von pars, "der Teil". Partikel ist ein Teilchen im stofflichen oder übertragenen Sinn. |
| Pastenfüllung | Bei dieser Methode wird lediglich eine Wurzelfüllpaste wird in den Wurzelkanal eingebracht. Diese Pasten unterliegen einem Schrumpfungsprozess, was zu Freiräumen innerhalb des Kanals führen kann. Es besteht die Gefahr, dass sich der Zahn erneut infiziert und unter Umständen entfernt werden muss. |
| Pathologie | die Lehre der Krankheiten |
| periapikal | Richtungsbezeichnung - zur Wurzelspitze hin |
| Periduralanästhesie | ist die umkehrbare, zeitweilige, Funktionshemmung von Nervenbereichen, führt zu Schmerzfreiheit, Empfindungslosigkeit, und Bewegungseinschränkungen, |
| Perikymatien | Wellen in der Schmelzoberfläche |
| perioperativ | die Zeit um die Operation herum betreffend |
| Periost | Knochenhaut |
| Peroxyd | chemische Verbindung - Sauerstoffverbingung |
| PH-Wert | ist ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basen Wirkung einer wässrigen Lösung. Ist der PH-Wert < 7 entspricht dies einer Lösung mit saurer Wirkung; ist der PH-Wert = 7 entspricht dies einer neutralen Lösung; ist der PH-Wert > 7 entspricht dies einer alkalischen Lösung (basischen Wirkung) |
| pharmakologische Ansätze | Ansätze in der Wechselwirkung zwischen Organismus und Medikamenten |
| Phenylephrin | Mittel zur örtlichen Gefäßverengung |
| Physiologie | Die Lehre von den Funktionen, von den Lebenserscheinungen und Lebensvorgängen |
| Phytologie | Lehre der Pflanzenwelt |
| Phänomen | Ist ein einzelnes Ergeignis, welches mit den Sinnen wahrgenommen wird. Heutzutage bezeichnet es auch eine Ausnahmeerscheinung. |
| Plaque | zäher, klebender Biofilm auf den Zähnen. Unzählige Bakterien, welche diesen Biofilm bilden besitzen einen hohen Stoffwechsel. Durch die Verwertung von Kohlenhydraten entstehen Säuren und Zellgifte die die Zähne und das Zahnfleisch angreifen. Karies und Gingivitis können entstehen. |
| Plombe | Füllung eines Zahnes |
| postoperativ | nach einer Behandlung / Operation |
| potenzierungs Methode | Urtinkturen (pflanzlichen oder tierischen oder mineralischen oder chemischen Ursprungs) werden verdünnt (von 1:10 bis 1:1000000000 mit Alkohol, Milchzucker, destilliertem Wasser, etc.), geschüttelt und zermalen. |
| Prilokain | Mittel zur Schmerzausschaltung örtlichbegrenzter Bereiche am Körper; Lokalanästhetikum - ähnlich dem Lidocain |
| Procain | Mittel zur Schmerzausschaltung örtlichbegrenzter Bereiche am Körper; Lokalanästhetikum |
| Processus alveolaris | Alveolarfortsatz - Knochenfortsatz der die Zähne trägt; Abbau / Rückgang bei Zahnverlust |
| profund | tief begründet, mit großem Sachverstand erstellt |
| Profundus | Richtungsbezeichnung - in die Tiefe |
| Prognathie | Überentwicklung des Oberkiefers in anteriorer (nach vorne) Richtung |
| Propandiol | klare, farb-und geruchslose, Flüssigkeit, ist in Zahncremes, Deos und Hautcremes enthalten, mischbar mit Wasser und Ethanol |
| Prophylaxe | Vorsorge, vorsorgende Maßnahmen |
| Propofol | Milchig, weißes, chmerzlinderndes Arzneimittel aus der Gruppe der Narkotika. |
| Prothese | Eine Prothese ist ein Ersatzstück für fehlende Gliedmaßen, Organen und Organteilen. Bei Zahnverlust komen verschiedene Prothesenarten zum Einsatz, wie z.B.: Totalprothesen, Teilprothesen, Implantate,…. |
| Prothetik | künstlicher Ersatz |
| Protozoen | Einzeller - Urtier; Protozoen haben keine Zellwand aber einen Zellkern |
| Protozooen | einzellige Tiere |
| provisorisch | vorübergehend, vorläufig, temporär, nicht definitiv |
| provisorische Füllung | vorübergehende Zahnfüllung aus plastischen oder starren Materialien |
| Provisorium | vorübergehende Prothese |
| Provisorium | vorläufiger Zahnersatz |
| Präparation | gezielter Abtrag von devitaler Zahnsubstanz |
| psychotherapeutische Maßnahme | Maßnahme die für eine Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten förderlich ist |
| Pulpa | Blut-, Nerven-, Lymphgewebe des Zahnes |
| PZR - professionelle Zahnreinigung | professionelle Entfernung von Zahnsteinablagerungen auf den Zähnen, wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt |
| PZR-Plan | Behandlungsplan zur Durchführung der professionellen Zahnreinigung |
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| Q |
| Quadrant | Das Gebiss wird in 4 Teilbereiche zur eindeutigen Zuordnung der Zähne eingeteilt: Quadranten |
| Quechsilber | Hydrargyrum (lat.) - chemisches Element - flüssig, silberweißes Metall mit rhomboedrischer Kristallstruktur, einer Dichte von 13,546 g/ccm und einem Schmelzpunkt von -38,83°C. Quecksilber ist wie alle Metalle elektrisch leitfähig und hat eine sehr hohe Oberflächenspannung. |
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| R |
| Rachitis | Rachitis kann durch einen Vitamin-D Mangel (z.B.: zu wenig Sonnenlicht) ausgelöst werden und stört das Knochenwachstum. Durch Sonnenlicht wird in der Haut Vitamin D gebildet. Das Vitamin D sorgt für die Aufnahme von Calcium in die Blutbahn. Das Calcium gelangt so an den Knochen und kann dort eingelagert werden. Durch den Mangel an Sonnenlicht auf der Haut fehlt das Vitamin D und es kommt zu Störungen beim Knochenaufbau. |
| Radix | Wurzel |
| Regenerationsfähigkeit | Ist die Fähigkeit des Körpers zum Wiederaufbau / Entwicklung verlorener oder abgestorbener Zellen - Es gibt drei Arten der Regeneration: einmalige Regeneration (Milchgebiss), zyklische Regeneration (Menstruation), permanente Regeneration (Haut, rote Blutkörperchen,…) |
| regenerieren | Wiederaufbau / Entwicklung verlorener oder abgestorbener Zellen - Es gibt drei Arten der Regeneration: einmalige Regeneration (Milchgebiss), zyklische Regeneration (Menstruation), permanente Regeneration (Haut, rote Blutkörperchen,…) |
| Relaxometer | dient der Messung und Wirkung von Muskelrelaxanzien bei Narkosen. |
| Remineralisierung | Man spricht von Remineralisierung, wenn entkalkter Zahnschmelz durch Einlagerung von neuem Calciumphosphat wieder angereichert und gehärtet wird, dies kann durch gezielte Einnahme von Fluoridpräparaten beschleunigt werden. |
| Replantation | Zurückverpflanzung eines ausgeschlagenen Zahnes |
| Retainer | ist ein flexibler Draht wird an die Innenfläche der zu behandelnden Zähne geklebt, um dort eine bessere Verankerung kieferorthopädischer Geräte zu gewährleisten. |
| Retrognathie | nach hinten verlagerter Oberkiefer |
| Retrusion | Rückverlagerung |
| Rezession | Rückgang von Gewebe |
| Rheuma | Rheuma und Rheumathismus zählen zu den Krankheiten des "rheumatischen Formenkreises". Die meisten Krankheiten des rheumatischen Formenkreises gehen fließend in einander über und weisen oft die selben Symptome auf. Unter Rheuma leidende Patienten müssen oft reißende und ziehende Schmerzen an Gelenken und Knochen (allgemein Stützgewebe und Bewegungsapparate) ertragen. |
| Rocuronium | ist eine muskelentspannende Arznei und wird bei Narkosen angewendet. Die Einwirkzeit ist sehr kurz (<1min) und die Wirkungsdauer liegt bei ca. 70 Minuten. |
| Röntgenaufnahme | Eine Röntgenaufnahme ist eine Art "Schattenbild". Röntgenstrahlung wird auf ein zu "durchleuchtendes" Gewebe gerichtet. Die harten Gewebe wie Knochen und Zähne lassen nur sehr wenig oder gar keine Röntgenstrahlung durch, so zeichnet sich auf einem dahinter liegenden Röntgenfilm ein Bild ab. Dieses Bild kann nur von ausgebildeten Fachleuten gedeutet werden. |
| Röntgenfilme EK D | Film auf dem die Röntgenbilder dargestellt werden |
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| S |
| Saliva | Speichel |
| Salmonellen | Salmonellen gehören zu den Bakterien. Sie können von Mensch zu Tier, aber auch von Tier zu Mensch übertragen werden. Ebenfalls ist die Ansteckung über Lebensmittel möglich. Beim Menschen verursachen sie meist spontan ausheilende Durchfallerkrankungen, die in der Regel nicht mit Antibiotika behandelt werden müssen. |
| Saumepithel | Das Saumepithel ist eine Art Zahnfleischkragen, der dem Zahn am Hals anliegt und ihn in Richtung seiner Wurzel abdichtet (wenn gesund). |
| saure Mittel | Mittel mit niedrigem pH-wert |
| Schallzahnbürste | Weiterentwicklung der elektrischen Zahnbürste. Der Bürstenkopf einer Schallzahnbürste schwingt mit einer Frequenz von ca. 300 Hz, was durch einen speziellen Antrieb (elektrischer Schallwandler) erreicht werden kann. Diese enorme Schwingleistung unterstützt die Entfernung von Zahnbelag. |
| Schleimhaut | Die Schleimhaut bedeckt die menschlichen Hohlorgane und wird durch spezielle Drüsen feucht und schleimig gehalten. Dieser Schleimfilm schützt die Schleimhaut vor Reizungen und macht sie gleitfähig. |
| Schmelz | härteste Substanz im menschlichen Körper - Schutz des Zahnes |
| Schwermetalle | Der Begriff Schwermetall ist nicht eindeutig definiert. Es handelt sich unterschiedlicher Weise um z.B.: die Dichte, das Atomgewicht, …. Beim Leihen wird der Begriff als "giftiges Metall" bezeichnet. |
| Schwermetallionen | elektrisch geladenes Atom oder Molekül eines Schwermetall (ein Atom besteht aus einem Elektron, Neutron und Positron - ein Molekül besteht aus mehreren Atomen) |
| Sekundärkaries | nochmaliger Kariesbefall an Zähnen |
| Selbstheilungskräfte | Eigene, innere Kräfte des Organismus welche helfen Erkrankungen ohne Medikamenteneinnahme selbst zu heilen |
| Sensibilitätsprüfung | Prüfung bestimmter Teile des Immunssystems |
| Sharpey-Faser | unelastische, gewellte Fasern - Sharpey-Fasern verbinden den Zahn mit dem Alveolarknochen |
| Silber | Argentum (lat.) - chemisches Element - silberweißes, weiches Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 10,49 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 961,78°C. Silber hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: beste elektrische und thermische Leitfähigkeit bei Metallen sowie einen festen Aggregatszustand, frisch abgeschieden reflektiert es über 99% des Lichtes,.... |
| Silberamalgame | Verbindungen / Legierungen mit Quecksilber und Silber als Hauptbestandteilen. |
| Sinuslift | Anhebung der Kieferhöhlenschleimhaut |
| Softlaser | laienhafte Bezeichnung für Lasersysteme mit geringer Leistung. Unterschieden werden Soft-, Mid- und Hardlaser. |
| Sorbitol | Lebensmittelzusatzstoff: E420 ; Sorbitol ist ein weißer Feststoff, der sehr leicht in Wasser löslich ist und heutzutage in Lebensmitteln als: Zuckeraustauschmittel, Süßungsmittel, Feuchthaltemittel und Trägerstoff verwendet wird. |
| Speichel | Speichel kann als wässriges und zähflüssiges Sekret auftauchen und besteht aus über 99% Wasser, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Chlorid, Magnesium, Hydrogencarbonat und Fluorid. Der Speichel wird von den drei Speicheldrüsen produziert, die am Tag zwischen 750ml und 1500ml Speichel produzieren. Der Speichel hat viele Funktionen, unter anderem eine Schutzfunktion der Zähne und eine Vor-Verdauungsfunktion. |
| Speichelsubstitute | Speichelersatzstoffe |
| STIKO | Ständige Impfkomission am Robert Koch Institut in Berlin, legt notwendige Impfungen fest |
| Stomatologie | Lehre der Mundkrankheiten |
| Strahlenbelastung | Auch Strahlenexposition genannt, bezeichnet man die Einwirkung von Strahlung auf Lebewesen. |
| Streptokokken | Bakteriengattung die zur normalen Besiedelungsmikroorganismen der Mundhöhle zählen. Streptokokken können Herzinnenhautentzündungen, HNO-Infektionen und auch Karies verursachen. |
| subgingival | Richtungsbezeichnung - unterhalb des Zahnfleisches |
| sublingual | Richtungsbezeichnung - unterhalb der Zunge |
| Substanz | ist "das, woraus etwas besteht" so die direkte Übersetzung. Eine Substanz ist in der Medizin eine Struktur oder ein Gewebe, dass viele Ähnlichkeiten aufweist (fast gleich aussieht) oder Stoffe die eine gleiche Wirkung ausüben (giftig, blutungsstillend,...). |
| Suggestion | Hinzufügung / Beeinflussung / Eingebung ; Beeinflussung von Gedanken durch die Umgehung rationaler Bereiche einer Persönlichkeit. |
| Symbioselenkung | Methode zur "Sanierung des Darms". Bei dieser Behandlung wird versucht, die wichtigen Mikroorganismen im Darm (Darmflora) zu beeinflussen und zu lenken. Man geht davon aus, dass die Darmflora das Immunsystem stärken und schützen. |
| Symptom | ist in der Medizin ein Zeichen, welches auf eine Erkrankung hinweist. |
| Symptomlosigkeit | besteht, wenn keine Anzeichen auf eine Erkrankung zu erkennen sind. |
| synthetisch | bedeutet: künstlich hergestellt; zwei oder mehrere Elemente werden zusammengeügt |
| Süßwasseralgen | enthalten Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und pflanzliches Protein. Sie wirken entzündungshemmend, krampflösend und gefäßerweiternd. |
| Säuren | sind chemische Verbindungen welche in wässriger Lösung Protonen übertragen, Säuren besitzen einen niedrigen pH-Wert |
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| T |
| Taschentiefe | Entfernung zwischen Zahnfleischrand und messbarer (sondierbarer) Taschentiefe |
| Teilkrone | ist ein vom Zahntechniker hergestellter Zahnersatz, der nur einen Teil eines Zahnes bedeckt. Je nach Defekt am Zahn wird unterschieden zwischen Halbkrone, Dreiviertelkrone, usw. |
| Therapeutikum | Mehrzahl: Therapeutika, Eine Substanz oder eine Maßnahme die zur Heilung verhilft |
| Thermafil-Methode | Es wird ein härtender Zement in den Kanal eingebracht, der Naturharzstift wird erwärmt und unter Druck in den Kanal geschoben. Vorteil dieser Methode ist, dass das erwärmte Material an alle Kanalwände fließt, und somit eine absolute Abdichtung gewährleistet. |
| Thiopental natrium | ist ein kurz wirksames Schlafmittel, wird hauptsächlich zur Einleitung einer Vollnarkose benutzt |
| Thrombembolien | sind Gefäßerkrankungen, bei denen sich ein Blutgerinsel bildet und eine Ader verstopft. |
| Thrombose | ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinsel bildet und eine Ader verstopft. |
| Tinnitus | ist eine Störung der Höhrfunktion und lässt den Patienten Geräusche hören, die keine äußere Quelle haben. |
| Titan | Titanium - chemisches Element - silbriges Metall mit hexagonalem Kristallgitter, einer Dichte von 4,51 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1668°C. Titan hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: korrosionsbeständig wegen der Oxidschicht, elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr. |
| Titanfeile | ist ein spanabtragendes Werkzeug aus Titan, dass durch Vor- und Rückschubsbewegungen Material abträgt. |
| Toxoplasmen | Einzeller - Urtier; bogenförmiges Protozoon hat keine Zellwand aber einen Zellkern |
| Trance | Bei einer Trance können unterschiedliche Phänomene auftreten, z.B.: Zeitverzerrung, erhöhte Lernfähigkeit, vernetztes Denken, Halluzinationen, etc. Für den Zustand der Trance sind folgende vegetative Veränderungen charakteristisch: langsamer Atem, Muskelentspannung, verminderter Herzschlag, verlangsamte Bewegungen. Durch moderne Verfahren können spezifische Veränderungen der Gehirnaktivitäten in der Trance nachgewiesen werden. Ob eine Trance vorhanden ist, kann man mit willkürlichem Heben eines Armes auf Kommando herausfinden. Eine leichte Trance ist kaum vom normalen Wachzustand zu unterscheiden und der Patient glaubt, nicht hypnotisiert worden zu sein. |
| Tranceindikation | bezeichnet die Umstände oder den Zustand, um sinnvoll eine Trance anzuwenden |
| traumatisch | bezeichnet eine durch Gewalt einwirkende Verletzung oder ein Erlebnis, dass nicht verarbeitet werden kann. |
| Trepanation | Freilegung der Pulpa |
| Triclosan | Triclosan ist ein Bakterienhemmer und Konservierungsstoff. In Zahnpasten wird eine Bakterienhemmung durch Triclosan erreicht. |
| Trigeminusneuralgie | Schmerzattacken, Ausgelöst durch den Nervus trigeminus |
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| U |
| Umweltmedizin | untersucht und behandelt Erkrankungen welche durch Umweltfeinflüsse ausgelöst werden könnnen |
| Unterfunktion | Verminderte Aktivität z.B.: eines Organs |
| Unterfütterung | Neue Anpassung der Basisfläche einer Prothese nach Abdrucknahme vom Zahnarzt |
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| V |
| Veneers | keramische Frontzahnverblendungen - labiale Abdeckung |
| Verabreichungsperiode | bezeichnet den Zeitraum zwischen zwei aneinanderliegenden Zeitpunkten zu denen ein Medikament verabreicht wird oder werden soll. |
| Verblendkrone | meistens: Krone mit metallischem Gerüst und einer Keramikverblendung |
| Verfärbung | Oberflächenveränderung durch Ablagerung von Farbstoffen (Tee, Kaffee, Teer,…) |
| Vergiftung | bezeichnet einen krankhaften Zustand des Organismus durch Aufnahme von Giften (Toxinen). |
| vestibulär | Richtungsangabe in der Zahnmedizin: dem Mundvorhof zu - wangen- und lippenwärts |
| viral | Viren betreffend, durch Viren ausgelöst |
| virale Infektionen | Infektion (Vermehrung und Anhaftung von Erregern am Körper bzw. Wirt) ausgelöst durch Viren |
| Vitalitätsprüfung | es wird festgestellt, ob der Zahn noch lebt (vital ist) |
| Vitamin A | notwendig für das Wachstum, die Bildung von Haut, Schleimhäuten und von Knorpelgewebe |
| Vitamin B 2-12 | notwendige, vom Körper benötigte Vitamine |
| Vitamin C | unterstützt den Körper bei der Herstellung von Collagen und beim Aufbau von Amminosäuren, ist ein Radikalfänger und schützt die Zellen vor Zerstörung und damit auch vor Krebs |
| Vitamin D | wird im Körper mit Hilfe von UV-B-Licht produziert, reguliert den Calciumspiegel und leitet den Knochenaufbau, schützt bei Kindern vor Rachitis und bei Erwachsenen vor Osteomalazie |
| Vollprothese | Prothese, die alle Zähne ersetzt und den Schleimhautbereich bis in die Umschlagsfalte und A-Linie bedeckt |
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| W |
| Weisheitszahn | der 8. Zahn im jeweiligen Quadranten |
| White spot | Kreideflecken - meistens erste Spuren von Karies |
| Wurzelfüllung | Die Wurzelfüllung ist die eigentliche Maßnahme die den Erhalt des Zahnes sichert. Eine Wurzelfüllung sollte alle Kanalwände dicht verschließen, damit der Kanal nicht erneut mit Bakterien infiziert wird. Es gibt unzählige Methoden einen Wurzelkanal abzudichten. |
| Wurzelkanal | Der Wurzelkanal beinhaltet die Zahnpulpa, ist die innerste Schicht im Zahn und besteht aus Blut- Lymph und Nervengewebe. Der Wurzelkanal hat zur Wurzelspitze hin (apikal) eine Öffnung in die ein Nerv führt. |
| Wurzelkanalbehandlung | Ist ein Zahn durch eine großflächige Karies oder eine gebrochene Füllung bis ins Innerste (Zahnmark) entzündet, muss das Zahnmark entfernt werden. In diesen Fällen ist eine Wurzelbehandlung erforderlich. Modernste Techniken ermöglichen in der Regel eine schmerzfreie Wurzelbehandlung. |
| Wurzelkanalfeile | ein sehr dünnes, graziles und flexibles Metallinstrument mit dessen Hilfe Gewebereste aus dem Wurzelkanal entfernt werden |
| Wurzelkaries | Karies in der Wurzel eines Zahnes |
| Wurzelspitzenresektion | das kranke Gewebe an der Wurzel wird operativ entfernt und versorgt |
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| X |
| Xanthodontie | Einfärbung der Zahnkrone |
| Xenon | chemisches Element - ist sehr reaktionsträge, geruchslos, farblos und kann in speziellen Gasentladungsröhren je nach Druck verschiedene Farben ergeben. |
| xerogene Medikamente | Mundtrockenheit auslösende Medikamente |
| Xerostomie | Mundtrockenheit; kann durch verschiedene Faktoren entstehen |
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| Z |
| Zahnarztphobie | bezeichnet die Angst vor dem Zahnarztbesuch |
| Zahnbelag | Plaque; weiche und harte Ablagerungen auf der Zahnoberfläche - sie bestehen aus Mikroorganismen und verursachen auf lange Sicht Karies. |
| Zahnentfernung | Extraktion ; mit Hilfe einer Zange (meistens) wird der bereits störende, erkrankte oder tote Zahn aus seinem Alveolenfach (Knochenteil des Alveolarfortsatzes) gezogen. |
| Zahnfehlstellung | bezeichnet die Stellung eines Zahnes der durch seine Lage die Kieferfunktionen stört. |
| Zahnfleischbluten | Eine Blutung des Zahnfleisches, ausgelöst durch eine Verletzung oder Entzündung des Zahnfleisches |
| Zahnfleischentzündung | Meist regional begrenzte Entzündung des Zahnfleisches, meist verursacht durch Bakterien, Keime oder Prothesen (Druckstellen) |
| Zahnfleischmaske | plastische Rekonstruktion des ursprünglichen Zahnfleisches; meist aus Silikon |
| Zahnfleischpapille | sie liegt zwischen 2 benachbarten Zähnen im interdentalen Bereich |
| Zahnfleischtasche | durch Parodontitis bildet sich der Alveolarknochen zurück, dadurch entstehen unter dem Zahnfleisch Hohlräume welche als Zahnfleischtaschen bezeichnet werden, in diesen Zahnfleischtaschen nisten sich Bakterien und Keime an |
| Zahnfleischwucherung | ein übermäßiges Wachsen des Zahnfleisches |
| Zahnhals | Ein Zahn ist aufgeteilt in Zahnkrone, Zahnhals und Zahnwurzel. Der Zahnhals ist der Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel und liegt unter gesunden Bedingungen unter dem Zahnfleisch. |
| Zahnhalteapparat | ist ein komplexes System aus Zahnzement, Sharpey-Fasern bzw. Wurzelhaut (Desmodontium), Zahnfleisch und den Zahnfächern und dient der Zahnverankerung im Kiefer. |
| Zahnhartgewebe | Hierzu zählen Zahnschmelz, Zahndentin und Wurzelzement. |
| Zahnimplantat | ist ein körpereigenes oder körperfremdes Material und wird in Körpergewebe als Ersatz eingepflanzt. Zahnimplantat: künstliche Zahnwurzel aus Titanoxyd beschichtetem Metall oder Aluminiumoxid-Keramik, welches im Kieferknochen verankert wird. Ein Zahnimplantat besteht aus Implantatwurzel, Verbindungsstück und Zahnkrone (bei Einzelzahnversorgung). |
| Zahnmark | Blut-, Lympf- und Nervengewebe; versorgt den Zahn mit Nährstoffen und beinhaltet den Zahnnerv |
| Zahnschema | z.B.: FDI - zur genauen Bezeichnung einzelner Zähne |
| Zahnschmelz | ist das härteste Gewebe im menschlichen Körper und wirkt unter anderem als Schutzschild für den Zahn |
| Zahnseide | ist ein dünner Faden, der sich in die Zahnzwischenräume einführen lässt. Es gibt gewachste, ungewachste, fluoridierte und pfefferminzbeschichtete Zahnseide. Die gewachste Zahnseide geht zwar leichter durch die Kontaktstellen zweier benachbarter Zähne, sie rutscht aber auch leichter durch die Finger. |
| Zahnspange | kieferorthopädisches Gerät; je nach Fehlstellung der Zähne oder eines Zahnes wird sie individuell für jeden Patienten hergestellt. |
| Zahnstein | ist gefestigte Plaque, die meist eine graugelbe Färbung zeigt und aus Mikroorganismen und Calciumphosphat besteht. |
| Zahnsteinentfernung | professionelle Entfernung von Zahnsteinablagerungen auf den Zähnen |
| Zahnstumpf | präparierter (beschliffener) Zahn |
| Zahnverfall | der Zahn wird matt,verliert die Transluszenz und der Zahnschmelz verliert seine Widerstandsfähigkeit |
| Zahnverfärbung | veränderte Zahnfarbe gegenüber der Nachbarzähnen |
| Zelle | kleinste lebensfähige Einheit im menschlichem Organismus |
| Zellgifte | Substanzen die Zellen negativ beeinträchtigen oder abtöten |
| Zement | hier Wurzelzement: Zahnhartsubstanz, die das Dentin im Wurzelbereich ummantelt und die Sharpey-Fasern verankert (Teil des Zahnhalteapparates). |
| zentrales Nervensystem / ZNS | zentrale,übergeordnete Schaltstelle welche alle Teilfunktionen des Organismus steuert, besteht aus Rückenmark und Gehirn, |
| Zink | Zincum; chemisches Element - bläulich, hellgraues Metall mit hexagonaler Kristallstruktur, einer Dichte von 7,14 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 419,5°C. Zink hat eine elektrische und thermische Leitfähigkeit und wegen seiner witterungsfesten Oxidschicht, die es an der Luft bildet, wird es oft als Korrosionsschutz eingesetzt. |
| Zinn | Sn, silbrig glänzendes, sehr weiches Schwermetall, Schmelzpunkt 231,93° |
| Zuckerkrankheit | Zuckerkrankheit ist eine Bezeichnung von Diabetes mellitus. Es ist eine Störung der Zuckerverarbeitung in der Bauchspeicheldrüse. Kennzeichnend ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Man unterscheidet zwischen zwei Diabetesformen: Typ-1-Diabetes: ausgelöst durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen, beginnt meist im jugendlichen Alter. (Etwa 5-10% der Diabetiker) Ältere Patienten sind meist von Typ-2-Diabetes betroffen. Zunehmend jüngere Menschen sind vom Typ-2-Diabetes betroffen. Häufigste Ursache ist Übergewicht! Der allmähliche Verlauf der Erkrankung hat seine Ursache in der zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Es gibt noch weitere, seltenere Diabetes-Sonderformen sowie den Schwangerschaftsdiabetes. |