zahnfocus24
Straumann
 
 
 
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 A
AbortAbgang
Acetylsalicylsäure(ASS) - Summenformel: C9H8O4 - farbloser kristalliner Feststoff - ASS wird als Schmerzmittel, zur Fiebersenkung, als Antirheumatikum, zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen, etc. eingesetzt. Acetylsalicylsäure kann aufgrund ihrer Reizwirkung bei regelmäßiger Einnahme Schleimhautreizungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Magengeschwüre verursachen. In der Schwangerschaft dürfen nur kleine Mengen von Acetylsalicylsäure verabreicht werden.
AdrenalinAdrenalin ist ein Hormon des Nebennierenmarks; Nervenwirkstoff (Neurotransmitter) - Blutdruckanstieg durch die Zufuhr von Adrenalin - Bei Herz-Kreislauf-Stillstand wird stark verdünntes Adrenalin zur Behandlung eingesetzt. - Lokalanästhetika werden Adrenalin zugesetzt. Es kommt zur Gefäßverängung und verminderten Blutung.
Aktivatoreines der wichtigsten funktionskieferorthopädischen Behandlunggeräte - durch passive Reize der Mundmuskeln wird ein Gewebsumbau ausgelöst. So können einzelne Zähne, mehrere Zähne und ganze Zahnbögen umgeformt und- gestellt werden. Kunststoffform, Drähte (federhart und hart) und Schrauben bilden den Aktivator, der in den Mund eingesetzt (herausnehmbar) wird.
AkupunkturTraditionelle chinesische Heilmethode. Durch Reizungen von Akupunkturpunkten mittels Nadeleinstichen an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren gelindert oder gar beseitigt werden.
akutmit akut werden Erkrankungen bezeichnet die schnell zum Ausbruch kommen, und eine relativ kurze Dauer haben, ca. 2- 15 Tage
akute Beschwerdenmeist heftige, plötzlich einsetzende Schmerzen / Leiden
Allergieveränderte Reaktionsweise (Andersempfindlichkeit) des Körpers auf ein Allergen (wie z.B.: Staub, Schimmel, Chrom, Nickel, Gold, Quecksilber,…). Aufgrund einer Sensibilisierung auf ein Allergen können verschiedene Krankheitserscheinungen auftreten.
allergische Reaktiondie allergische Reaktion ist eine übertriebene Abwehrreaktion unseres Immunsystems auf eigentlich harmlose Umweltstoffe. Symptome treten meist auf: Haut, Schleimhäute, Atemwege,
Alveolarkammnach dem Zahnverlust der oberste Teil des Alveolarfortsatzes
AmalgamAmalgam ist grundsätzlich jede Legierung mit Quecksilber. Da Quecksilber bei Raumtemperatur flüssig ist, sind auch viele Amalgame mit einem hohen Quecksilberanteil bei Raumtemperatur flüssig.
AmalgamalternativeEine Alternative zu Amalgamfüllungen sind Composites, Kunststofffüllungen, Goldinlays, Keramikinlays, etc.
amalgamausleitungMedikamentöse Ausschwemmung von Amalgam bzw. Quecksilber aus dem Körper. Die Ausleitung sollte immer unter therapeutischer Aufsicht erfolgen.
amalgamsanierungBefreiung des Mundes von Amalgamfüllungen mithilfe eines Mikrowinkelstückes (spezielles Instrument des Zahnarztes). Amalgamfüllungen werden nicht herausgebohrt, da schädliche Quecksilberdämpfe auftreten würden.
AnalgesieSchmerzausschaltung
Analgetikazur Schmerzlinderung eingesetztes Medikament,
AnatomieZergliederungskunde, Zergliederungskunst
Angel Klasse INeutralstellung, der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht zwischen den  Höckern des ersten, unteren grossen Seitenzahns (erste Molaren, welche als erste bleibende Zähne im Alter von ca. 6 Jahren durchbrechen)
Angel Klasse II/1Der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht vor dem vorderen Höcker des ersten, unteren grossen Seitenzahns. Die oberen Frontzähne sind stark nach vorne gekippt (protrudiert).
Angel Klasse II/2Der vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht vor dem vorderen Höcker des ersten, unteren  grossen Seitenzahn. Die oberen Frontzähne stark nach hinten (distal) gekippt.
Angel Klasse IIIDer vordere Höcker des ersten, oberen grossen Seitenzahns steht hinter dem zweiten Höcker des ersten,unteren grossen Seitenzahnes. Die unteren Frontzähne können teilweise vor den oberen Frontzähnen stehen
Angle KlassenBeschreiben verschiedene Kieferfehlstellungen, Klasse I ist Neutralstellung,
antibakterielle SpüllösungMundspüllungen die helfen die Bakterien und Keime im Mundbereich zu verringern
AntibiotikaProdukte des natürlichen Stoffwechsels von Bakterien, Pilzen, Flechten, Algen und höheren Pflanzen, die verschieden große Wirkung gegen krankheitserregende Mikroorganismen haben und diese abtöten oder im Wachstum einschränken.
antimikrobieller Wirkunghemmt das Wachstum von Bakterien oder tötet diese ab.
AnästetikaMittel zur Schmerzausschaltung bei Narkose und Lokalanästhesie.
AnästhesieÄrztlich durchgeführte Betäubung (Narkose / Lokalanästhesie) zur Ausschaltung der Schmerzempfinglichkeit. Herbeigeführt durch Inhalation, Injektion, Aufpinseln oder Aufsprühen eines Anästhetika.
AnästhesiologieMedizinische Fachrichtung welche sich mit Methoden der Schmerzausschaltung, Schmerztherapie, Notfallmedizin und der Intensivmedizin beschäftigt.
Aphteschmerzhafter, meist rundlicher, grauweißer, mit schmalem roten Rand versehener, einzeln oder mehrfach auftretender Rückgang der Schleimhaut (nur die oberste Schicht). Aphten sind oft Begleitsymptome zahlreicher Allgemeinerkrangungen. - Die Behandlung erfolgt mit Desinfektion durch Spülung, Einpinseln mit Oberflächenanästhetika oder Auftragen einer Cortisonsalbe.
apikalin Richtung Wurzelspitze gehend
aproximalLagebezeichnung - zwischen zwei Zähnen, um ihren Kontaktpunkt
ArbeitsseiteSeite zu der der Unterkiefer verschoben wird (Laterotrusionsseite)
ArticainSummenformel: C13H20N2O3S - Articain ist ein Arzneistoff, der zur Gruppe der Lokalanästhetika gehört. Handelsname ist unter anderem Ultracain® und wird von Zahnärzten als 4%ige Lösung verwendet.
Atrophiebezeichnet Gewebeschwund, kann Weichgewebe oder Knochengewebe betreffen
 
 B
bakteriellbedeutet: Bakterien betreffend oder durch Bakterien verursacht
BakterienBakterien sind kleinste einzellige Mikroorganismen. Sie vermehren sich durch Spaltung
BakteriolytischBakterien werden getötet und aufgelöst
bakteriostatischHemmung der Bakterienvermehrung
BakterizidEin Bakterizid tötet Bakterien ab. Es wird als Desinfektionsmittel oder z.B.: in der Chemotherapie eingesetzt.
Balanceseitegegenüberliegende Seite, zu der der Unterkiefer verschoben wird (Mediotrusionsseite)
BasistarifStandardtarif der Krankenkassen, hier wird meist nur eine Grundabsicherung angeboten
BEL-ListeBundes Einheitliches Leistungsverzeichnis, diese Liste legt die Höchstpreise bei gesetzlich Krankenversicherten im Bereich Zahnersatz fest
BelägeBeläge sind Ablagerungen an der Zahnoberfläche. Wird auch als Plaque bezeichnet und ist ein haftender "Bakterienrasen".
BenzokainBenzokain ist ein schwer lösliches Lokalanästhetikum, dass oberflächlich auf die zu beteubenden Flächen aufgetragen wird. Benzokain kann eine Allergie auslösen.
BindegewebeBindegewebe besteht aus Bindegewebszellen und Interzellularsubstanz (von Körperzellen gebildet Zellen). Es kommt als Füllgewebe, Stützgewebe, Gleitgewebe, Gerüstgewebe der Organe und als Hüllgewebe vor. Unterschieden wird Bindegewebe nach Anteil und Anordnung seiner Zellen.
Biofilmder Biofilm auf den Zähnen wird durch unzählige Bakterien gebildet, durch Verwertung von Kohlenhydraten setzen diese Säuren und Zellgifte frei
biokompatibelSubstanzen sind biokompatibel, wenn sie keine oder nur sehr geringe Reaktionen, bei Berührung mit körpereigenen Stoffen zeigen.
BionatorFunktionskieferorthopädisches Gerät, welches in verschiedensten Formen hergestellt wird, zur Behandlung von Zahnfehlstellungen. Meistens werden mit einem Bionator fehlerhafte Lippenschlüsse und Zungendysfunktionen behandelt.
BiophosphonateBisphosphonate werden u.a bei Osteoporose eingesetzt, da sie durch Hemmung der Knochenresorption dem Knochenabbau entgegenwirken. Der so verlangsamte Knochenstoffwechsel behindert aber die Einheilung von Implantaten und jegliche Heilvorgänge im Kieferknochen. Da auch bei anderen zahnchirurgischen Eingriffen, wie Z.B. die Zahnentfernungen, die große Gefahr des Absterbens von Knochenabschnitten (Osteonekrose) besteht, sollte auf Eingriffe am Kieferknochen soweit wie möglich verzichtet werden. Nach bisheriger Erfahrung sind intravenös verabreichte Bisphosphonate hierbei besonders problematisch. Auch nach Absetzen der Medikamente ist mit einer extrem langen Nachwirkdauer zu rechnen.
BleachingBleaching ist eine Aufhellung verfärbter Zähne mit Bleichmitteln (30%igem Wasserstoffperoxid, 10-15%igem Carbamidperoxid-Gel). Es gibt verschieden Formen und Arten des Bleaching, die teilweise auch schädlich für Zähne und Zahnfleisch sein können.
bleibende ZähneDie bleibenden Zähne (Dentes permanetes) folgen den Milchzähnen und bestehen in der Regel aus insgesamt 32 Zähnen - 16 Zähne pro Kiefer (Oberkiefer und Unterkiefer).
BleichgelGel zur Zahnaufhellung, beinhaltet die aufhellenden Inhaltsstoffe
BleichmittelStoffe die den Zahn aufhellen
BlutgerinnungAls Blutgerinnung bezeichnet man die Erstarrung des flüssigen Blutes, z.B.: bei Verletzungen. Es gibt viele Faktoren die die Blutgerinnung beeinflussen.
BlutzuckermessungDiese einfache und schnelle Blutzuckermessung bestimmt den Zucker/Glukose-Gehalt des Blutserums (Blutzuckerspiegel). Der Blutzuckerspiegel wird in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Der Blutzuckerspiegel liegt normalerweise zwischen ca. 70 bis 110 mg/dl, bzw. zwischen ca. 3,9 bis 5,5 mmol/l. Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist dies eine wichtige Untersuchungsart. Auch im Sportbereich wird diese Messmethode angewandt.
BlutzuckerwerteDie Blutzuckerwerte bestimmen den Blutzuckerspiegel. Dieser wird in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Der Blutzuckerspiegel liegt normalerweise zwischen ca. 70 bis 110 mg/dl, bzw. zwischen ca. 3,9 bis 5,5 mmol/l.
BondingHaftvermittlung zwischen Komposite und Zahn
BonusheftIm Bonusheft werden die regelmässigen Zahnarztbesuche eingetragen, ein lückenloses Bonusheft ermöglicht eine höhere Zuzahlung der Krankenkassen
Brückegeht ein Zahn verloren kann dieser mit einer Brücke ersetzt werden, die nachbarzähne müssen hierbei auch mit Kronen versorgt werden
buccalwangenwärts - in Richtung der Wange
BupivacainBesitzt ein relativ langsame Einwirkzeit und eine Wirkdauer von ca. 11 Stunden, Handelsname: Carbostesin®
BändchenEin Bändchen besteht unter anderem aus zugfestem Bindegewebe und sorgt für die Stabilität und schränkt das Maß der Beweglichkeit bestimmter Körperteile ein
Bärlauch20cm - 50cm hohe Pflanze, die zur Gattung der Zwiebeln gehört.
 
 C
CaninusEckzahn
caudalschwanz- bzw. steiswärts
ChinarindeChinarinde wird von immergrünen Chinarindenbäume gewonnen. Es gibt 40 verschiedene Arten dieser Bäume, die über 10m hoch werden können. Die Chinarinde schmeckt bitter und enthält Chinin, welches früher gegen Malaria verabreicht wurde.
chirurgischer EingriffBehandlung von Krankheiten und Verletzungen durch den direkten Einsatz von Instrumenten
ChlorhexidinChlorhexidin ist ein plaquereduzierender und keimhemmender Wirkstoff, der zur Chemotherapie in der Mundhöhle angewandt wird (Mundspüllösung: 0,1% - 0,2%)
chronischChronisch bedeutet langwierig und ist das Gegenstück zu dem Begriff: akut.
chronische AbwehrschwächeLangwierige Unterfunktion des Immunsystems
chronische BeschwerdenLangwieriger Schmerz / Langwierige Leiden
CompositeModerne High-Tech Verbundwerkstoffe (Composites) bestehen aus fast 80% Keramik- und Glasfüllstoffen. Lediglich ca. 20% sind Kunststoffe. Composites stehen heute in verschiedensten Farbabstufungen zur Verfügung, somit können ästhetische Ergebnisse erzielt werden.
coronalkronenwärts - Corona Dentis (Zahnkrone); in Richtung der Zahnkrone
CoverdentureProthese, die den kompletten Gaumen bedeckt (Saugwirkung) und von Restzähnen gehalten wird (Teleskopkrone, Steg,etc.)
CoxibeSchmerzmittel
CytologieZellbiologie, Zellenlehre; Zellen sind kleinste lebensfähige Bausteine der Organismen
 
 D
D-Fluorettenwerden bei erhötem Vitamin D- Bedarf benötigt, z. B. Rachitis- und Kariesvorsorge bei Säuglingen und Kindern in den ersten Lebenjahren
DecubitusDurch langwierige Druckwirkung auf Haut oder Schleimhaut bilden sich infizierte Geschwüre, dies wird als Decubitus bezeichnet.
Defektzahnmedizinische Bedeutung: Fehlen eines Organs oder Gewebes (z.B.: durch Karies oder Abplatzung von Zahnhartgewebes) - Auch das Fehlen einer Funktion wird als Defekt bezeichnet.
DehnplatteDie Dehnplatte ist ein kieferorthopädisches Gerät. Seine Auswirkungen beschränken sich auf einen Kiefer und können einzelne Zahnstellungen, Zahnreihen oder den Kieferbogen verändern.
DehydrationDurch eine Störung des Wasser-Elektrolyt-Haushaltes des Körpers entstandener Wassermangel im Körper.
DemineralisationDemineralisation ist eine, durch Plaque verursachte Verminderung der anorganischen Bestandteile (Calcium und Phosphationen) im Zahnschmelz bzw. Zahndentin.
DentalmaterialienHierzu gehören z.B.: Gold, Silber, etliche Legierungen verschiedener Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Wachse, Gipse, Einbettmassen, etc.!
DentinZahnschicht - (von innen nach außen) Pulpa -> Dentin -> Schmelz
DesinfektionDesinfektion ist ein anderes Wort für Entseuchung oder Entkeimung. Krankheitserreger wie z.B.: Viren und Bakterien werden durch ein Desinfektionsmittel (meist 2%ige Glutaraldehydlösung) abgetötet. Die Desinfektion sollte genau nach Herstellerangaben (Einwirkzeit, Konzentration,...) vollzogen werden!
Deutsche HorizontaleEbene die durch beide obersten Punkte des knöchernen Gehöreingangs und tiefsten Punkt des Augenhöhlenrandes führen. (auch: Frankfurter Horizontale)
devitalnicht lebenskräftig - Ein devitaler Zahn hat eine nicht vitale Pulpa (Zahnmark).
Diabetes mellitusDiabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Es ist eine Störung der Zuckerverarbeitung in der Bauchspeicheldrüse. Kennzeichnend ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Man unterscheidet zwischen zwei Diabetesformen: Typ-1-Diabetes: ausgelöst durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen, beginnt meist im jugendlichen Alter. (Etwa 5-10% der Diabetiker) Ältere Patienten sind meist von Typ-2-Diabetes betroffen. Zunehmend jüngere Menschen sind vom Typ-2-Diabetes betroffen. Häufigste Ursache ist Übergewicht! Der allmähliche Verlauf der Erkrankung hat seine Ursache in der zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Es gibt noch weitere, seltenere Diabetes-Sonderformen sowie den Schwangerschaftsdiabetes.
DiabetikerPatient welcher an Diabetes mellitus erkrankt ist.
DiagnodentDiagnodent ist ein Gerät, mit dem die Demineralisation des Zahngewebes durch laserinduzierter Fluoreszenz gemessen werden kann.
DiagnostikAlle Maßnahmen, die zur Erkennung von Krankheiten vorgenommen werden, wie z.B.: Kariesdiagnostik, Röntgendiagnostik,….
DiastemaZahnlücke zwischen den beiden vorderen großen Schneidezähnen. Berühmtestes Beispiel für ein Diastema ist die Zahnlücke von "Madonna".
digitales Röntgendigitales Röntgen hat weit weniger Strahlenbelastung als herkömmliche Geräte
distalRichtungsangabe in der Zahnmedizin: der Zahnbogenmitte abgewandt
Down-SyndromNach einem Londoner Arzt benannte geistige Behinderungen verschiedener Ausmaße durch eine Chromosomenstörung.
 
 E
EEGElektroenzephalographie = EEG - Durch auf die Kopfhaut angelegte Elektroden werden die Hirnstromwellen gemessen.
Ein-Stift-MethodeEs wird ein härtender Zement in den Wurzelkanal eingebracht und ein Naturharzstift (Guttapercha) nachgeschoben. Auch bei dieser Methode ist nicht garantiert, dass die Wurzelkanalwände dicht verschlossen sind.
elektrische Saug-Spül-Pumpeunter Druck wird die Spüllösung in den Kanal gespült und herausgesaugt, was zu einer deutlich besseren Desinfektion der Kanäle führt, da diese Kanüle auch kleinste Gewebereste von den Kanalwänden wegspült und ausschwemmt.
elektro AkupunkturBei der Elektroakupunktur werden Nadeln oder Elektroden an die herkömmlichen Akupunkturpunkte am Körper angelegt und mit elektrischem Wechselstrom behandelt. Die Leitfähigkeit des Gewebes wird von einem Dermatron-Gerät gemessen und kann vom behandelnden Arzt ausgewertet werden.
Elektrolyseist die Trennung chemischer Verbindungen durch elektrischen Strom. Bei der Elektrolyse wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt.
elektrometische LängenbestimmungLängenbestimmung durch Spannungsmessungen
elongierte Zähneherausgewachsene Zähne - verllängerte klinische Krone - häufige Ursache: keine Antagonisten
EmbriologieDie Entwicklung des Menschen von der Befruchtung bis zum 3. Schwangerschaftsmonat
EndodontieEndodontologie = Endodontie - ist ein Teilgebiet der Zahnerhaltung und bezieht sich auf den Erhalt der Pulpa.
Endokarditisist eine Entzündung der Herzinnenhaut und kann durch einen Herzklappenfehler oder Bakterienbefall ausgelöst werden. In der Regel treten Leiden wie Fieber, Schüttelfrost, Herzinsuffizienz auf und es besteht die Gefahr, dass ein Gefäß durch einen Blutpfropf verstopft wird (Infarkt).
EndokarditisprophylaxeDurch Verabreichung von Antibiotika ca. eine Stunde vor der Behandlung am Zahnarztstuhl kann einer Endokarditis vorgebeugt werden. Diese Maßnahmen müssen bei Patienten mit künstlichen Herzklappen, Herzklappenschäden, nach bakterieller Endokarditis und Herzfehlern getroffen werden.
EntzündungEine Entzündung weist fünf Merkmale auf: Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerzen und Funktionsstörung. Wörter auf die Endung: "-itis" sind auf eine Entzündung bezogen.
EnzymeEnzym - Ferment: Eiweißkörper, der für den Stoffwechsel unentbehrlich ist und als Biokatalysator biochemische Vorgänge ermöglicht.
EpitheseGesichtsprothese
ErosionSubstanzabbau durch Säure
EtidocainLokalanästhetikum mit relativ langer Wirkung.
EtomidatHypnotikum (schlaferzwingendes Medikament) zur Narkoseeinleitung, ohne schmerzstillende Wirkung. Die Wirkdauer liegt bei etwa drei Minuten und nach Verabreichung schläft der Patient innerhalb von 20 Sekunden ein.
ExstirpationEntfernung eines Gewebeteils
extrakoronalan der Oberfläche einer Krone
ExtraktionExtraktion kommt von "extractio" und bedeutet "herausziehen". Bei einer Zahnextraktion wird ein Zahn entfernt (herausgezogen).
Extraktionbei Zähnen: Herausziehen des Zahnes aus seiner Alveole
extraoralaußerhalb des Mundraum
Extrusionbei Zähnen: wenn eine Kraft einen Zahn aus seiner Alveole zieht
 
 F
FacetteFläche am Zahn
Farbstabilitätbezeichnet die Beständigkeit der Farbe, z.B.: einer Kunststoff-Verblendung. Bei einer Kunststoffverblendung kommt es auf den Restmonomergehalt an, ob eine spätere Farbstabilität gewährleistet ist. Aber auch viele andere Faktoren, wie z.B.: die Oberflächenstruktur (rauh und glatt) und Polymerisationsdauer können hierfür ausschlaggebend sein.
fazialRichtungsbezeichnung am Kopf: gesichtsbezogen, Richtung Gesicht
Festsitzende Apparatureine festsitzende Spange die nur vom Kieferorthopäden gelöst werden kann
FissurFissuren sind die spaltenförmigen Vertiefungen in den okklusal Flächen der Seitenzähne. Die Seitenzähne weisen oft eine große Längsfissur auf und viele kleine Querfissuren. In den Fissuren können sich, durch den guten Unterschnitt, leicht Bakterien sammeln und Karies verursachen.
FissurenversiegelungFissuren werden mit lichthärtendem Material gefüllt, um den Bakterien eine Anhaftung in der Fissur zu erschweren und gleichzeitig die Reinigung der Zahnoberfläche zu erleichtern.
FluoridFluoride sind im Zahnschmelz und im Dentin eingelagert. Sie fördern die Erhaltung der Zahnhartsubstanzen und der Remineralisierung des Zahnschmelzes.
FluoridierungDurch die Säureeinwirkung auf die Zähne wird das wichtige Fluorid "herausgespült". Die Konzentration des Fluoridgehalts in den Zahnhartsubstanzen sinkt. Der Fluoridgehalt wird zwar vom Fluoridgehalt im Speichel wieder "nachgefüllt", dies ist oft aber nicht ausreichend. Mit einer Verabreichung von fluoridhaltigen Mitteln wird so der Fluoridgehalt gezielt aufgebessert - dies wird als Fluoridierung bezeichnet.
FluoridkonzentrationAls Fluoridkonzentration wird die relative Menge an Fluorid in den Zahnhartsubstanzen bezeichnet.
Fluoroseweiße Linien, die über die labiale Schmelzoberfläche ziehen
FolsäureFolsäure = Pteroylglutaminsäure - gehört zum Vitamin-B-Komplex und ist in Blättern, Hefe, Milch, Gemüse, Obst und Getreide enthalten. Bei Mangel können Blutbildungsstörungen auftreten.
Funktionskieferorthopädisches GerätEin Gerät welches herausnehmbar oder festsitzend sein kann, zur Regulierung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
FüllungLöcher und andere Defekte (Abplatzungen) können oft mit Füllungen versorgt werden. Plastische
 
 G
Galvanokronebesondere Herstellung des Käppchens; auf dem Galvanischen Element basierend
ganzheitliche ZahnmedizinDie ganzheitliche Zahn-Medizin beruht auf der Erkenntnis, dass der Auslöser vieler akuter oder chronischer Erkrankungen im Mund liegt. Störungen an Zähnen oder Kiefer können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen.
Gaumenmit Schleimhaut überzogene obere Mundhöhle - Palatum
Gebissalle Zähne zusammengenommen
genetische UrsachenFolgeentwicklung erblicher Umstände - entwicklungsbetreffend, entstehungsbetreffend Ursachen
gentechnischentwicklungsgeschichtlich - Vererbungslehre betreffend
Geschiebeparallele Verbindungseinheit zahntechnischer Arbeiten z.B.: Brücken
GewebeGewebe ist ein Verband gleicheartiger Zellen inklusive ihrer Interzellularsubstanz. Es gibt Epithel-, Stütz-, Binde-, Muskel-, Blut-, Nervengewebe.
Gingivektomiemechanischer, medizinischer Abtrag von Zahnfleisch
GingivitisAls Gigivitis bezeichnet man eine akute oder chronische Entzündung des Zahnfleisches. Gigivitis kann durch Bakterien, welche durch Zahnbeläge verstärkt auftreten, ausgelöst werden. Doch auch ohne Zahnbeläge können  Erkrankungen des Zahnfleisches eine weitere Ursachen für eine Gingivitis sein.
GingivoplastikUmformung von Zahnfleisch mit Skalpell, Schere, Elektrotom und/oder Laser
GKVGesetzliche KrankenVersicherung
GlobuliGlobuli sind Kügelchen aus hauptsächlich Rohrzucker (Trägerstoff) und dient der Alternativmedizin (Homöopathie) zur Verabreichung verschiedener Substanzen.
GnathologieGesamtheitliche Betrachtung des Kauorgans
GoldAurum (lat.) - chemisches Element - gelbes, relativ weiches Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 19,32 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1064°C. Gold hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: chemisch widerstandsfähig, gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr.
GOZ / Gebührenordnung für Zahnärzteregelt in Deutschland die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen
GOZ-Positionendie Gebühren Ordnung für Zahnärzte regelt die Vergütung von privatzahnärztlichen Leistungen
Gummimembranwird zur Trockenlegung einzelner Zähne oder ganzer Zahnreihen verwendet.
Guttaflow-MethodeDas Naturharz Guttapercha wird in flüssigem Zustand in den Wurzelkanal gespritzt und ein zusätzlicher Guttaperchastift hinein geschoben. Vorteil dieser Methode ist, neben der absoluten Abdichtung, dass auf den Zement im Wurzelkanal verzichtet werden kann.
GuttaperchaNaturharz aus dem Guttaperchabaum. Guttapercha steht chemisch dem Kautschuk nahe und wird bei 50°C weich und knetbar.
 
 H
HalitosisMundgeruch
Hardlaserlaienhafte Bezeichnung für Lasersysteme mit hoher Leistung (Laserklasse IV). Unterschieden werden Soft-, Mid- und Hardlaser.
HauttestTest über die Haut um z.B. Allergien feststellen zu können
HealozonSpezielle Methode zur Ozontherapie
HerpesHautausschlag mit Bläschenbildung durch eine Infektion des Herpes-simplex-Virus. Herpes ist meißtens örtlich begrenzt und tritt vorwiegend im Gesichts- bzw. Lippenbereich auf. Die Herpesbläschen platzen auf, nässen und heilen dann ab.
Herpesvirenverursachen Hautausschlag mit Bläschenbildung (Herpes).
HerzklappeEs gibt vier Herzklappen. Sie dienen als Ventil des Herzens und verhindern ein zurücklaufen des Blutes in die falsche Richtung.
HistologieGewebelehre; Lehre von den Zellverbänden
HIVHumane Immundefizienz-Virus – auch Menschliches Immunschwäche-Virus genannt. Eine Ansteckung führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen Inkubationsphase zu Aids, einer derzeit noch unheilbaren Immunschwächekrankheit.
hochpotenzige SubstanzUrtinkturen (pflanzlichen oder tierischen oder mineralischen oder chemischen Ursprungs) werden verdünnt (von 1:10 bis 1:1000000000 mit Alkohol, Milchzucker, destilliertem Wasser, etc.), geschüttelt und zermalen. Nun spricht man von hochpotenzeriten Substanzen.
Hohlkehlpräparationspezielle Präparationsart vom Zahnarzt am Zahn
homöopathische HeilmittelScheinmedikament (ohne medizinische Wirksamkeit), dass durch Beachtung von homöopathischen Vorschriften hergestellt wird.
HormonumstellungOftmals durch Medikamente verursachte Änderung des Hormonhaushalts
HydroxylapatitSalz der Mineralhartsubstanz - hohe Biokompabilität, deswegen wird es häufig zur Reparatur von Knochendefekten und zur Beschichtung von Titanimplantaten verwendet
Hyperodontiezuviele Zähne im Mund
HypnoseAls Hypnose werden eine vorübergehende geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung bezeichnet. Hypnose und Trance sind Bezeichnungen, die häufig gleichzeitig verwendet werden. Trance steht für den Zustand einer Person, Hypnose steht für den Zustand, als auch für das Verfahren, um den Zustand der Trance zu erreichen. Hypnose wird vom griechischen Wort "Hypos - Gott des Schlafes" abgeleitet, da man am Anfang der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handeln muss.
HypnotikaSchlafmittel - z.B.: zur Behandlung von Schlafkrankheiten
HypnotisierbarkeitJeder gesunde Mensch ist hypnotisierbar, jedoch der erreichte Grad der Trancetiefe ist situationsbedingt unterschiedlich. Sehr leicht hypnotisierbar sind etwa 10 % der Menschen, etwa 5 % der Menschen dürfen wegen einiger Krankheiten (Herzschwäche, Hysterie, etc.) nicht hypnotisiert werden.
Hypodontiezu wenig Zähne im Mund
Hypoplasieist die Unterentwicklung eines Gewebes, Organs oder Organismus. Es können Zähne, Kiefer und Gesicht betroffen sein z.B.: Zahnunterzahl, Spaltbildungen.
 
 I
Ibuprofenist ein Mittel, dass Entzündungen entgegenwirkt. Es ist nicht rezeptpflichtig und kommt in Dosen bis 400mg vor. Eine Tageshöchstdosis von 1200mg darf nicht überschritten werden.
ImmediatprotheseÜbergansprothese, welche schon vor der Zahnextraktion angefertigt wird
ImmunabwehrKomplexe Abwehrfunktion des Immunsystems
Immunbiologiebeschäftigt sich mit Abwehrvorgängen im Organismus
ImmunologieImmunitätslehre
Immunsystemist ein biologisches Abwehrsystem und schützt Lebewesen vor Schädigungen durch Mikroorganismen (wie z.B.: Viren, Bakterien, Pilzen und Protozoen), fremden Substanzen und baut fehlerhafte bzw. inaktive eigene Zellen ab.
impaktierter Zahneingekeilter Zahn
Implantatist ein körpereigenes oder körperfremdes Material und wird in Körpergewebe als Ersatz eingepflanzt. Zahnimplantat: künstliche Zahnwurzel aus Titanoxyd beschichtetem Metall oder Aluminiumoxid-Keramik, welches im Kieferknochen verankert wird. Ein Zahnimplantat besteht aus Implantatwurzel, Verbindungsstück und Zahnkrone (bei Einzelzahnversorgung).
in vitroaußerhalb des Organismus
in vivoinnerhalb des Organismus
IndikationAnwendungsgrund ärztlicher Maßnahmen
Indiumist ein seltenes, silbergrau, glänzendes Metall mit einem tetragonalen Kristallgitter, einer Dichte von 7,31 g/ccm, mit einem festen Aggregatszustand bei Zimmertemperatur und einem Schmelzpunkt von 157°C.
Individalprophylaxeprogrammeine auf den Patienten abgestimmte, vorbeugende Zahnbehandlung/reinigung.
Infektionskrankheitansteckende Krankheit, die durch Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten ausgelöst wird.
infektiösübertragbar, ansteckend (Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten,…)
infizierenübertragen, anstecken (Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten,…)
Initialkarieserstes Erkennungsmerkmal von Karies, weißer opaker Punkt (white spot)
Injektionrelativ schnelles Einspritzen einer Flüssigkeit mit Hilfe einer dünnen Kanüle
InjektionEinspritzen einer Flüssikeit, meist mit einer Spritze, in den Körper
InlayEin Inlay ist eine Art Füllung die im zahntechnischen Labor hergestellt wird (Oftmals notwendig nach einem Kariesbefall). Ein Inlay wird meistens in Gold (Legierung), seltener in Kunststoff angefertigt. Bei hoher Präzision des Inlays(Gold) beträgt die Haltbarkeit in der Regel über 20 Jahre!.
InlayFüllung aus Keramik oder Legierungen, die nicht außerhalb der Höckerspitzen liegt
InsulinInsulin ist ein Hormon und wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet. Insulin ist als einziges Hormon in der Lage den Blutzuckerspiegel zu senken. Produziert der Körper zu wenig Insulin oder kann er nicht ausreichend auf einen Anstieg des Blutzuckers reagieren, so kann Diabetes mellitus entstehen.
InsulinmangelDer Blutzuckerspiegel wird durch Insulin gesenkt. Bei einem Mangel an Insulin im Körper führt dies zu einem erhöhtem Blutzuckerspiegel und dies führt zu Diabetes mellitis (Zuckerkrankheit).
InteraktionWechselwirkung zwischen mehreren Medikamenten. Es kann zu unerwünschten Folgen kommen, wenn der zum Beispiel Narkosen eingeleitet werden und der Anästhesist nicht auf die vorherige Einnahme von Blutverdünnungsmittel hingewiesen worden ist.
InterdentalLagebezeichnung - zwischen zwei benachbarten Zähnen
InterimprotheseÜbergangsprothese zwischen der Präparation und der Eingliederung der entgültigen Arbeit
Interkuspidationstatische Okklusion
IntrakoronalRichtungsbezeichnung - innerhalb des Kronenbereiches
IntraoralRichtungsbezeichnung - innerhalb des Mundes
IntubationEinführung eines Schlauchs in eine Körperöffnung oder in ein Hohlorgan z.B.: Beatmungsrohr,….
inzisalRichtungsbezeichnung - zur Schneidekante hin
 
 J
Jacketkronevollkeramische Krone
 
 K
KalziumKalzium ist ein Metall und wesentlicher Bestandteil unserer Knochen. Tagesbedarf: Kinder ca. 600-900 mg, Jugendliche + Erwachsene ca. 1000 mg, stark enthalten in : Käse, Mohn, Sesam
KanüleEine Kanüle wird zum Absaugen oder Einbringen von Flüssigkeiten oder Gasen verwendet; sie haben einen runden Querschnitt und sind hohl (Schlauch, Rohr,…)
KariesZahnfäule - langwieriger Demineralisationsvorgang der Zahnhartsubstanz, ausgelöst durch schwache Säuren, z.B.: Milchsäure (Entstehung durch Plaque-Mikroorganismen). Karies entsteht vorwiegend in den Zahnfissuren, untersichgehenden Bereichen und Approximalflächen.
KariesprophylaxeVorbeugende Maßnahmen gegen einen Kariesbefall, wie z.B.: Mundhygiene (dreimal täglich Zähneputzen, Einsatz von Zahnseide,…), Reduzierung der Zuckeraufnahme, proffesionelle Zahnreinigungen (halbjährlich), Verwendnung von Mundspüllösungen,….
Kariesrisikopotenzialist ein Messwert, wie leicht oder wie schwer man an Karies erkranken kann. Dies ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren, wie z.B.: Speichelfluss, Pufferkapazität, Keimanzahl im Mund, etc. ab.
KauflächenreliefDas Kauflächenrelief stellt die okklusale Fläche eines Seitenzahnes dar und besteht aus Fissuren, Höckerspitzen, Höckerabhänge, Nebenfissuren, Randleisten und Gruben, die, bedingt durch die Wachstumszentren, bei der Zahnentwicklung entstehen.
Kaumuskulaturhierzu zählen alle Muskeln, die zur Kaufunktion beiwirken. Die wichtigsten Muskeln sind: Musculus masseter, Musculus temporalis, Musculus pterygoideus medialis + lateralis.
Kavitätspeziell präparierte Höhle nach Kariesbefund im Zahn
KeimMikroorganismus
KeramikKeramik besteht hauptsächlich aus Feldspat, Kaolin und Quarz und anderen nichtmetallischen anorganischen Substanzen. Keramiken sind in der Regel spröde, hochschmelzend (feuerfest) und chemisch beständig. Verarbeitung allg.: Das Keramikpulver wird mit einer speziellen Flüssigkeit, die für eine leichtere Verarbeitung sorgt vermengt und nachdem diese Masse in die gewünschte Form gebracht worden ist, gebrannt.
KFO-BehandlungBehandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferunregelmäßigkeiten mit kieferorthopädischen Geräten. Zu den kieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator, Bögen, Bänder, aktive Platten, Mundvorhofgeräte, Doppelplatten, etc..
KieferanomalieFehlfunktionen und Fehlstellungen der Kiefer
Kieferfehlbildungist ein funktionsgestörtes (falsches) Wachstum des Kiefers
Kieferfehlstellungist eine nicht regelgerechte Lage der Kiefer zu einander (Dysgnathie).
KiefergelenkArticulatio temporomandibularis - Dreh- und Gleitgelenk - Der Unterkiefer ist der einzige Knochen am menschlichen Körper mit 2 Gelenkköpfen
KieferhöhleSinus maxillaris - Oberkieferhöhle ; Sie grenzt an die Augenhöhle und an die Nasenhöhle an. Die Oberkieferhöhle ist die größte, lufthaltige Höhle im Kopf.
KieferkammAlveolarkamm - Teil des Alveolarfortsatzes, dieser resorbiert (Abbau) teilweise nach Zahnverlust
Kieferknochenkammist ein Teil des Alveolarfortsatzes (Knochenteil, in dem die Zähne stecken), der nicht zurückgeht, nachdem Zähne gezogen oder verloren gegangen sind.
KieferorhtopädieDie Kieferorthopädie beschäftigt sich mit der Erkennung, Verhütung, Erforschung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferunregelmäßigkeiten. Zu den kieferorthopädischen Geräten zählen: Aktivator, Bionator, Bögen, Bänder, aktive Platten, Mundvorhofgeräte, Doppelplatten, etc..
KieferorthopädieTeilgebiet der Zahnheilkunde - spezialisiert auf die Behebung von Fehlfunktionen und Fehlstellungen im Kausystem
KinderzahnheilkundeZahnheilkunde die sich besonders auf die Anatomie und Bedürfnisse von kleinen Patienten spezialisiert hat
KnochenschwundAbbau der Knochensubstanz
Kofferdamist eine Gummimembran zur Trockenlegung einzelner Zähne oder Zahnreihen. Dies ist bei vielen Behandlungen notwendig.
kognitivbedeutet: erkennen, wahrnehmen
KohlenhydratKohlenhydrate sind neben Fetten und Eiweißen die Hauptnährstoffe und sehr energiereich. Sie werden schnell als Energielieferant und Baustoff im Körper verwendet. Es werden einfache und zusammengesetzte Kohlenhydrate unterschieden. Im Allgemeinen wird unter Kohlenhydraten Zucker verstanden. Kohlenhydrate stellen zusammen mit den Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren (u. a. Stärke) und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe) Anteil an der Nahrung.
KonkrementAblagerung an der Zahnwurzel
Kontraindikationist eine Gegenanzeige und bedeutet ein medizinisches Verbot für eine bestimmte Therapie oder Behandlung
Konuskronekonische Teleskopkrone
konventionellherkömmlich, üblich
KorianderKoriander ist eine Gewürzpflanze, deren Blätter nach Wanzen und deren Früchte nach Anis riechen.
Kreuzbisses gibt den lateralen, frontalen und zirkulären Kreuzbiss - Abweichung der Zahnstellung (Höcker-Fossa-Beziehung)
KroneMeist nach einer Kariesbehandlung muss der Zahm beschliffen werden, und eine Krone ersetzt die verloren gegangene Zahnsubstanz
kubische Entzündungwürfelförmige Entzündung
KunststofffüllungDiese modernen High-Tech Verbundwerkstoffe bestehen heute aus fast 80% Keramik- und Glasfüllstoffen. Lediglich ca. 20% sind Kunststoffe. Kunststofffüllungen / Composites stehen in verschiedensten Farbabstufungen zur Verfügung, somit können ästhetische Ergebnisse erzielt werden.
KunststoffschieneEine ca. 1-2mm starke Kunststoffplatte wird den Zähnen angepasst und kann vom Patienten selber eingesetzt und entnommen werden.Sie dient z.B.: als Knirscherschutz, kiefergelenkentlastend,...
KupferCuprum (lat.) - chemisches Element - lachsrosa Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 8,92 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1083,4°C. Kupfer hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: sehr gute elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr.
KürettageAusschabung mit einem scharfen Instrument
körperliche Dissoziationhier kommt es zu einer teilweisen oder völligen Abspaltung von psychischen Funktionen wie des Erinnerungsvermögens, eigener Gefühle, z. B. Schmerz, Angst, Durst,Hunger,
körperliche SuggestionBeeinflussung / Eingebung auf den Körper
 
 L
labialRichtungsbezeichnung - zur Lippe hin
LaminateBeschichtung - Veeners
LaryngoskopInstrument mit elektrischer Beleuchtung zum Einführen in den Rachen
LaserLASER = Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation ; Elektromagnetische Strahlung mit hoher Energie wird von einem Generator und Verstärker erzeugt. Laserstrahlung kann im Sichtbaren- und im Ultraviolettenstrahlungsspektrum erzeugt werden.
Laserfluoreszenzmessungmit dieser Methode können käriöse Stellen auf der Zahnhartsubstanz gemessen und erkannt werden.
LaterotrusionBewegung des Unterkiefers in Richtung der Arbeitsseite
LegierungLegierungen werden durch Mischung von verschiedenen Metallen hergestellt z.B.: durch Schmelzen, Sintern,….
LeistungskatalogEine umfassende Aufzählung aller zu erbringenden Leistung und deren Preise
LeitungsanästhesieDie Leitungsanästhesie ist die gezielte Ausschaltung bestimmter Nerven bzw. Nervenäste durch Umspritzung mit Betäubungsmitteln. Das vom betroffenen Nerv versorgte Gebiet wird dadurch während der Behandlung schmerzfrei gehalten
Lidocainist ein Lokalanästhetikum und hält ungefähr doppelt so lange wie Procain an.
ligamentärer Injektioneine Injektion in das Bindegewebe
LingualRichtungsbezeichung - zur Zunge hin
Lippen- Kiefer- GaumenspalteSpaltbildung im Gesicht; teilweise oder vollständig durch Lippe und Gaumen.
lokal AnästhetikumMittel zur Schmerzausschaltung örtlich begrenzter Bereiche am Körper
Lokalanästhetikum AmidtypLokales Betäubungsmittel mit Aminoamiden (hydrophilen Aminogruppe), der Abbau der Aminoamide erfolgt in der Leber
Lokalanästhetikum EstertypLokales Betäubungsmittel mit Aminoester (hydrophilen Aminogruppe)
lokale Betäubungörtlich begrenzte Beteubung / Schmerzausschaltung
LungenembolieAuch Lungenthrombolie oder Lingeninfarkt genannt, ensteht durch die Verstopfung eines Blutgefäßes in der Lunge mit einem Blutpfropfen, oder durch Gasbläschen, z.B. bei einem Tauchunfall.
LupenbrilleIst eine Kombination aus Brille und Lupe und wird zum stereoskopischen Sehen im Nahbereich der Medizin und Technik genutzt.
LuxationAusrenkung eines Gelenks
 
 M
MandibulaUnterkiefer
MarcumaArzneimittelstoff welcher zur Hemmung der plasmatischen Blutgerinnung eingesetzt wird
Marcuma-PassJeder Patient hat einen Marcumar-Ausweis. Dieser sollte immer vollständig ausgefüllt mit sich tragen werden. Der Arzt oder der Patient tragen die INR- bzw Quick-Werte und die tägliche Marcumar Dosierung bis zur nächsten geplanten Blutentnahme ein.
marginalRichtungsangabe in der Zahnmedizin: zum Zahnfleischrand hin
marktotdevitale Pulpa - abgestorbener, nicht lebenskräftiger Zahn
MarkumarpatientPatienten welche mit Marcumar behandelt werden
MaterialaustestungPrüfung einer Substanz auf allergische Reize am Patienten
MaxillaOberkiefer
Medikamentmedicamentum (lat.) = das Heilmittel ; Ein Medikament / Arzneimittel führt bei Verabreichung in korrekten Mengen zur Linderung, Heilung und/oder Vorbeugung einer Krankheit.
medikamentöse Ausschwämmungdurch ein Medikament herbeigeführte Ausschwemmung eines Stoffes aus dem Körper, z.B.: Amalgam.
Medizinist die Lehre der Heilkunde
MefenaminsäureMittel gegen Entzündungen - verabreichbar über die Blutbahn oder örtlich / lokal
MepivacainMittel zur Schmerzausschaltung bei örtlichen Betäubungen - ähnlich dem Lidocain
mesialRichtungsangabe in der Zahnmedizin: der Zahnbogenmitte zugewandt
MikrobiologieDie Lehre der Mikroorganismen: Viren, Bakterien, Pilze,…
Mikroorganismenwinzige Lebewesen, die ohne spezielle Sehhilfen (Mikroskop) nicht zu erkennen sind
MilchsäureMilchsäure wird von den Plaquebakterien gebildet und greift die Zahnhartsubstanzen an.
Milchzähnetemporäres Gebiss ; in der Regel 20 kleine Milchzähne, die von den permanenten Zähnen ca. ab dem 6. Lebensjahr ersetzt werden.
MivacuriumMuskelrelaxantien - Mittel zur vorübergehenden Entspannung von Muskeln
Molarengroße Backenzähne
MRTMagnetresonanz-Tomographie oder Kernspinresonanz-Tomographie ; Ein MRT kann durch magnetische Felder und hochfrequente elektromagnetische Wellen Schnitt-Bilder der Strukturen der Inneren Organe erzeugen.
MucosaSchleimhaut
Mundflorahierzu zählen alle Mikroorganismen (z.B.: grampositive Kokken und Stäbchen, gramnegative Kokken und Stäbchen,…) im Mund.
Mundgeruchübelrichender Gestank (Geruch von Schwefelwasserstoff) aus dem Mund, verursacht durch bakterieller Zersetzungsprozesse.
MundhygieneEntfernung von Plaque und alle anderen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mundhöhle
MundschieneEine ca. 1-2mm starke Kunststoffplatte wird den Zähnen angepasst und kann vom Patienten selber eingesetzt und entnommen werden.Sie dient z.B.: als Knirscherschutz, kiefergelenkentlastend, Schienungselement,….
MundspüllösungFlüssigkeit zur Verminderung der Keimzahl in der Mundhöhle z.B.: Aminfluoridlösung, Chlorhexidinlösung,…. Diese Flüssigkeiten haben eine desinfizierende Wirkung
MundtrockenheitDurch eine gestörte Speichelproduktion im Mund trocknen die Schleimhäute aus. Die Folge ist meist starker Kariesbefall (wegen der verminderten Pufferwirkung des Speichels) und Mundgeruch.
MuskelrelaxantienMedikament zur Herbeiführung einer Muskelentspannung, welches z.B.: bei einer Narkose verabreicht wird.
 
 N
NarkoseDie Narkose (altgriechisch = nárkósis - in Schlaf versetzen) ist ein Zustand kontrollierter Bewusstlosigkeit, der medikamentös herbeigeführt wird.
NaturharzstiftBei folgenden Wurzelkanalfüllungen werden Stifte aus dem Naturharz Guttapercha in den Wurzelkanal gesteckt: Ein-Stift-Methode, Thermafil-Methode und Gutta-Flow-Methode.
Nekroseörtlicher Gewebeverlust durch Sauerstoffmangel, Hitze, traumatische Einflüsse und Bakterien
NervNerven dienen dem Informationsaustausch im menschlichen Organismus. Ein Nerv besteht aus vielen Nervenfasern, die zu einem Bündel geformt sind. Die Nervenfasern bestehen aus vielen verzweigten Nervenzellen, die über ihre Kontaktstellen (Synapsen) miteinander verbunden sind.
Nervus trigeminus5. Gehirnnerv mit 3 Ästen (Abzweigungen)
NeuraltherapieDurch gezielte Anwendung von Lokalanästhetika werden Krankheiten aus der Alternativmedizin über das vegetative Nervensystem behandelt.
Neurotoxologische WirkungNervenschädigende, giftige Wirkung
niedermolekulare Kohlenhydratefördern die Kariesbildung, besonders enthalten in Zucker, Süßigkeiten, Limonade, Eis
niedermolekulare Stoffwechselproduktesind Antibiotika, sind Produkte von Mikroorganismen welche andere Mikroorganismen am Wachtum hemmen
Niereninsuffizienzlangwieriges Nierenversagen - Funktion der Niere bei unter 15% der Normalleistung. Therapie: Nierentransplantation (Nierenaustausch) oder wiederholte Blutreinigung (Dialysebehandlung).
NonokklusionBiss ohne Kontakt der Zähne
NoradrenalinEin Hormon des Nebennierenmarks, vorwiegend in Arterien wirksam und führt zu einer Blutsteigerung
Nährstoff- und VitaminbedarfNährstoffe und Vitamine sind notwendig um den menschlichen Organismus zu erhalten und aufzubauen. Hauptsächlich stützen Nährstoffe den Energiebedarf. Vitamine sind für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus lebensnotwendig.
 
 O
OkklusionKontakt zwischen OK und UK
OnlayFüllung aus Keramik oder Legierungen, die die Kaufläche bedeckt
OpioidOpioide sind Arzneimittel aus der Gruppe der Schmerzmittel. Der Name leitet sich vom natürlichen Stoffgemisch Opium ab, dessen Bestandteile Opiate genannt werden, hierzu zählt unter anderem Morphin ist.
oralRichtungsangabe in der Zahnmedizin: die Mundhöhle betreffend
OrganismusLebewesen
organtoxische Wirkungbezeichnet die giftige Wirkung auf ein Lebewesen oder Organ oder Organismus
Orthopädiebeschäftigt sich mit der Entstehung, Erkennung, Verhütung, und Behandlung von Funktions- und Formfehlern der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen des Patienten.
OssaKnochen
Osteoklastenmehrkernige Riesenzelle, die die Knochenab- und umbaufunktion vollzieht - Resorbtion der Knochensubstanz
OsteotomieÖffnung eines Knochens bzw. Zahn
Overbiteengl. für Überbiss
OzonForm des Elements Sauerstoff. Kommt auf natürlichem Wege in der Ozonsphäre in 20 km Höhe vor.
 
 P
palatinalRichtungsbezeichnung - zum Gaumen hin
ParacetamolArzneistoff, der Schmerzen hemmt und Fieber senkt. Bei Überdosierung kann es zu Leberschäden kommen. In der Schwangerschaft sollte auf dieses Medikament verzichtet werden.
Parafunktionfalsche Funktion des Kausystems z.B.: Knirschen, Zungenpressen,…
ParodontZahnhalteapparat
ParodontitisParodontitis ist eine Entzündung, die durch Bakterien verursacht wird und nachhaltig den Zahnhalteapparat schädigt. Im Gegensatz zu Parodontits ist Parodontose ein nicht-entzündeter Schwund des Zahnhalteapparates.
ParodontopahtienZahnbetterkrankungen
ParodontoseParodontose ist ein nicht-entzündeter Schwund des Zahnhalteapparates.
Parodontoseentzündungsfreie Resorbtion des Zahnfleisches
Partikelvon lat. Particula/particulum, Verkleinerungsform von pars, "der Teil". Partikel ist ein Teilchen im stofflichen oder übertragenen Sinn.
PastenfüllungBei dieser Methode wird lediglich eine Wurzelfüllpaste wird in den Wurzelkanal eingebracht. Diese Pasten unterliegen einem Schrumpfungsprozess, was zu Freiräumen innerhalb des Kanals führen kann. Es besteht die Gefahr, dass sich der Zahn erneut infiziert und unter Umständen entfernt werden muss.
Pathologiedie Lehre der Krankheiten
periapikalRichtungsbezeichnung - zur Wurzelspitze hin
Periduralanästhesieist die umkehrbare, zeitweilige, Funktionshemmung von Nervenbereichen, führt zu Schmerzfreiheit, Empfindungslosigkeit, und Bewegungseinschränkungen,
PerikymatienWellen in der Schmelzoberfläche
perioperativdie Zeit um die Operation herum betreffend
PeriostKnochenhaut
Peroxydchemische Verbindung - Sauerstoffverbingung
PH-Wertist ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basen Wirkung einer wässrigen Lösung. Ist der PH-Wert < 7 entspricht dies einer Lösung mit saurer Wirkung; ist der PH-Wert = 7 entspricht dies einer neutralen Lösung; ist der PH-Wert > 7 entspricht dies einer alkalischen Lösung (basischen Wirkung)
pharmakologische AnsätzeAnsätze in der Wechselwirkung zwischen Organismus und Medikamenten
PhenylephrinMittel zur örtlichen Gefäßverengung
PhysiologieDie Lehre von den Funktionen, von den Lebenserscheinungen und Lebensvorgängen
PhytologieLehre der Pflanzenwelt
PhänomenIst ein einzelnes Ergeignis, welches mit den Sinnen wahrgenommen wird. Heutzutage bezeichnet es auch eine Ausnahmeerscheinung.
Plaquezäher, klebender Biofilm auf den Zähnen. Unzählige Bakterien, welche diesen Biofilm bilden besitzen einen hohen Stoffwechsel. Durch die Verwertung von Kohlenhydraten entstehen Säuren und Zellgifte die die Zähne und das Zahnfleisch angreifen. Karies und Gingivitis können entstehen.
PlombeFüllung eines Zahnes
postoperativnach einer Behandlung / Operation
potenzierungs MethodeUrtinkturen (pflanzlichen oder tierischen oder mineralischen oder chemischen Ursprungs) werden verdünnt (von 1:10 bis 1:1000000000 mit Alkohol, Milchzucker, destilliertem Wasser, etc.), geschüttelt und zermalen.
PrilokainMittel zur Schmerzausschaltung örtlichbegrenzter Bereiche am Körper; Lokalanästhetikum - ähnlich dem Lidocain
ProcainMittel zur Schmerzausschaltung örtlichbegrenzter Bereiche am Körper; Lokalanästhetikum
Processus alveolarisAlveolarfortsatz - Knochenfortsatz der die Zähne trägt; Abbau / Rückgang bei Zahnverlust
profundtief begründet, mit großem Sachverstand erstellt
ProfundusRichtungsbezeichnung - in die Tiefe
PrognathieÜberentwicklung des Oberkiefers in anteriorer (nach vorne) Richtung
Propandiolklare, farb-und geruchslose, Flüssigkeit, ist in Zahncremes, Deos und Hautcremes enthalten, mischbar mit Wasser und Ethanol
ProphylaxeVorsorge, vorsorgende Maßnahmen
PropofolMilchig, weißes, chmerzlinderndes Arzneimittel aus der Gruppe der Narkotika.
ProtheseEine Prothese ist ein Ersatzstück für fehlende Gliedmaßen, Organen und Organteilen. Bei Zahnverlust komen verschiedene Prothesenarten zum Einsatz, wie z.B.: Totalprothesen, Teilprothesen, Implantate,….
Prothetikkünstlicher Ersatz
ProtozoenEinzeller - Urtier; Protozoen haben keine Zellwand aber einen Zellkern
Protozooeneinzellige Tiere
provisorischvorübergehend, vorläufig, temporär, nicht definitiv
provisorische Füllungvorübergehende Zahnfüllung aus plastischen oder starren Materialien
Provisoriumvorübergehende Prothese
Provisoriumvorläufiger Zahnersatz
Präparationgezielter Abtrag von devitaler Zahnsubstanz
psychotherapeutische MaßnahmeMaßnahme die für eine Behandlung psychisch, emotional und psychosomatisch bedingter Krankheiten förderlich ist
PulpaBlut-, Nerven-, Lymphgewebe des Zahnes
PZR - professionelle Zahnreinigungprofessionelle Entfernung von Zahnsteinablagerungen auf den Zähnen, wird in der Zahnarztpraxis durchgeführt
PZR-PlanBehandlungsplan zur Durchführung der professionellen Zahnreinigung
 
 Q
QuadrantDas Gebiss wird in 4 Teilbereiche zur eindeutigen Zuordnung der Zähne eingeteilt: Quadranten
QuechsilberHydrargyrum (lat.) - chemisches Element - flüssig, silberweißes Metall mit rhomboedrischer Kristallstruktur, einer Dichte von 13,546 g/ccm und einem Schmelzpunkt von -38,83°C. Quecksilber ist wie alle Metalle elektrisch leitfähig und hat eine sehr hohe Oberflächenspannung.
 
 R
RachitisRachitis kann durch einen Vitamin-D Mangel (z.B.: zu wenig Sonnenlicht) ausgelöst werden und stört das Knochenwachstum. Durch Sonnenlicht wird in der Haut Vitamin D gebildet. Das Vitamin D sorgt für die Aufnahme von Calcium in die Blutbahn. Das Calcium gelangt so an den Knochen und kann dort eingelagert werden. Durch den Mangel an Sonnenlicht auf der Haut fehlt das Vitamin D und es kommt zu Störungen beim Knochenaufbau.
RadixWurzel
RegenerationsfähigkeitIst die Fähigkeit des Körpers zum Wiederaufbau / Entwicklung verlorener oder abgestorbener Zellen - Es gibt drei Arten der Regeneration: einmalige Regeneration (Milchgebiss), zyklische Regeneration (Menstruation), permanente Regeneration (Haut, rote Blutkörperchen,…)
regenerierenWiederaufbau / Entwicklung verlorener oder abgestorbener Zellen - Es gibt drei Arten der Regeneration: einmalige Regeneration (Milchgebiss), zyklische Regeneration (Menstruation), permanente Regeneration (Haut, rote Blutkörperchen,…)
Relaxometerdient der Messung und Wirkung von Muskelrelaxanzien bei Narkosen.
RemineralisierungMan spricht von Remineralisierung, wenn entkalkter Zahnschmelz durch Einlagerung von neuem Calciumphosphat wieder angereichert und gehärtet wird, dies kann durch gezielte Einnahme von Fluoridpräparaten beschleunigt werden.
ReplantationZurückverpflanzung eines ausgeschlagenen Zahnes
Retainerist ein flexibler Draht wird an die Innenfläche der zu behandelnden Zähne geklebt, um dort eine bessere Verankerung kieferorthopädischer Geräte zu gewährleisten.
Retrognathienach hinten verlagerter Oberkiefer
RetrusionRückverlagerung
RezessionRückgang von Gewebe
RheumaRheuma und Rheumathismus zählen zu den Krankheiten des "rheumatischen Formenkreises". Die meisten Krankheiten des rheumatischen Formenkreises gehen fließend in einander über und weisen oft die selben Symptome auf. Unter Rheuma leidende Patienten müssen oft reißende und ziehende Schmerzen an Gelenken und Knochen (allgemein Stützgewebe und Bewegungsapparate) ertragen.
Rocuroniumist eine muskelentspannende Arznei und wird bei Narkosen angewendet. Die Einwirkzeit ist sehr kurz (<1min) und die Wirkungsdauer liegt bei ca. 70 Minuten.
RöntgenaufnahmeEine Röntgenaufnahme ist eine Art "Schattenbild". Röntgenstrahlung wird auf ein zu "durchleuchtendes" Gewebe gerichtet. Die harten Gewebe wie Knochen und Zähne lassen nur sehr wenig oder gar keine Röntgenstrahlung durch, so zeichnet sich auf einem dahinter liegenden Röntgenfilm ein Bild ab. Dieses Bild kann nur von ausgebildeten Fachleuten gedeutet werden.
Röntgenfilme EK DFilm auf dem die Röntgenbilder dargestellt werden
 
 S
SalivaSpeichel
SalmonellenSalmonellen gehören zu den Bakterien. Sie können von Mensch zu Tier, aber auch von Tier zu Mensch übertragen werden. Ebenfalls ist die Ansteckung über Lebensmittel möglich. Beim Menschen verursachen sie meist spontan ausheilende Durchfallerkrankungen, die in der Regel nicht mit Antibiotika behandelt werden müssen.
SaumepithelDas Saumepithel ist eine Art Zahnfleischkragen, der dem Zahn am Hals anliegt und ihn in Richtung seiner Wurzel abdichtet (wenn gesund).
saure MittelMittel mit niedrigem pH-wert
SchallzahnbürsteWeiterentwicklung der elektrischen Zahnbürste. Der Bürstenkopf einer Schallzahnbürste schwingt mit einer Frequenz von ca. 300 Hz, was durch einen speziellen Antrieb (elektrischer Schallwandler) erreicht werden kann. Diese enorme Schwingleistung unterstützt die Entfernung von Zahnbelag.
SchleimhautDie Schleimhaut bedeckt die menschlichen Hohlorgane und wird durch spezielle Drüsen feucht und schleimig gehalten. Dieser Schleimfilm schützt die Schleimhaut vor Reizungen und macht sie gleitfähig.
Schmelzhärteste Substanz im menschlichen Körper - Schutz des Zahnes
SchwermetalleDer Begriff Schwermetall ist nicht eindeutig definiert. Es handelt sich unterschiedlicher Weise um z.B.: die Dichte, das Atomgewicht, …. Beim Leihen wird der Begriff als "giftiges Metall" bezeichnet.
Schwermetallionenelektrisch geladenes Atom oder Molekül eines Schwermetall (ein Atom besteht aus einem Elektron, Neutron und Positron - ein Molekül besteht aus mehreren Atomen)
Sekundärkariesnochmaliger Kariesbefall an Zähnen
SelbstheilungskräfteEigene, innere Kräfte des Organismus welche helfen Erkrankungen ohne Medikamenteneinnahme selbst zu heilen
SensibilitätsprüfungPrüfung bestimmter Teile des Immunssystems
Sharpey-Faserunelastische, gewellte Fasern - Sharpey-Fasern verbinden den Zahn mit dem Alveolarknochen
SilberArgentum (lat.) - chemisches Element - silberweißes, weiches Metall mit kubischflächenzentriertem Kristallgitter, einer Dichte von 10,49 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 961,78°C. Silber hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: beste elektrische und thermische Leitfähigkeit bei Metallen sowie einen festen Aggregatszustand, frisch abgeschieden reflektiert es über 99% des Lichtes,....
SilberamalgameVerbindungen / Legierungen mit Quecksilber und Silber als Hauptbestandteilen.
SinusliftAnhebung der Kieferhöhlenschleimhaut
Softlaserlaienhafte Bezeichnung für Lasersysteme mit geringer Leistung. Unterschieden werden Soft-, Mid- und Hardlaser.
SorbitolLebensmittelzusatzstoff: E420 ; Sorbitol ist ein weißer Feststoff, der sehr leicht in Wasser löslich ist und heutzutage in Lebensmitteln als: Zuckeraustauschmittel, Süßungsmittel, Feuchthaltemittel und Trägerstoff verwendet wird.
SpeichelSpeichel kann als wässriges und zähflüssiges Sekret auftauchen und besteht aus über 99% Wasser, Natrium, Kalium, Calcium, Phosphat, Chlorid, Magnesium, Hydrogencarbonat und Fluorid. Der Speichel wird von den drei Speicheldrüsen produziert, die am Tag zwischen 750ml und 1500ml Speichel produzieren. Der Speichel hat viele Funktionen, unter anderem eine Schutzfunktion der Zähne und eine Vor-Verdauungsfunktion.
SpeichelsubstituteSpeichelersatzstoffe
STIKOStändige Impfkomission am Robert Koch Institut in Berlin, legt notwendige Impfungen fest
StomatologieLehre der Mundkrankheiten
StrahlenbelastungAuch Strahlenexposition genannt, bezeichnet man die Einwirkung von Strahlung auf Lebewesen.
StreptokokkenBakteriengattung die zur normalen Besiedelungsmikroorganismen der Mundhöhle zählen. Streptokokken können Herzinnenhautentzündungen, HNO-Infektionen und auch Karies verursachen.
subgingivalRichtungsbezeichnung - unterhalb des Zahnfleisches
sublingualRichtungsbezeichnung - unterhalb der Zunge
Substanzist "das, woraus etwas besteht" so die direkte Übersetzung. Eine Substanz ist in der Medizin eine Struktur oder ein Gewebe, dass viele Ähnlichkeiten aufweist (fast gleich aussieht) oder Stoffe die eine gleiche Wirkung ausüben (giftig, blutungsstillend,...).
SuggestionHinzufügung / Beeinflussung / Eingebung ; Beeinflussung von Gedanken durch die Umgehung rationaler Bereiche einer Persönlichkeit.
SymbioselenkungMethode zur "Sanierung des Darms". Bei dieser Behandlung wird versucht, die wichtigen Mikroorganismen im Darm (Darmflora) zu beeinflussen und zu lenken. Man geht davon aus, dass die Darmflora das Immunsystem stärken und schützen.
Symptomist in der Medizin ein Zeichen, welches auf eine Erkrankung hinweist.
Symptomlosigkeitbesteht, wenn keine Anzeichen auf eine Erkrankung zu erkennen sind.
synthetischbedeutet: künstlich hergestellt; zwei oder mehrere Elemente werden zusammengeügt
Süßwasseralgenenthalten Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und pflanzliches Protein. Sie wirken entzündungshemmend, krampflösend und gefäßerweiternd.
Säurensind chemische Verbindungen welche in wässriger Lösung Protonen übertragen, Säuren besitzen einen niedrigen pH-Wert
 
 T
TaschentiefeEntfernung zwischen Zahnfleischrand und messbarer (sondierbarer) Taschentiefe
Teilkroneist ein vom Zahntechniker hergestellter Zahnersatz, der nur einen Teil eines Zahnes bedeckt. Je nach Defekt am Zahn wird unterschieden zwischen Halbkrone, Dreiviertelkrone, usw.
TherapeutikumMehrzahl: Therapeutika, Eine Substanz oder eine Maßnahme die zur Heilung verhilft
Thermafil-MethodeEs wird ein härtender Zement in den Kanal eingebracht, der Naturharzstift wird erwärmt und unter Druck in den Kanal geschoben. Vorteil dieser Methode ist, dass das erwärmte Material an alle Kanalwände fließt, und somit eine absolute Abdichtung gewährleistet.
Thiopental natriumist ein kurz wirksames Schlafmittel, wird hauptsächlich zur Einleitung einer Vollnarkose benutzt
Thrombemboliensind Gefäßerkrankungen, bei denen sich ein Blutgerinsel bildet und eine Ader verstopft.
Thromboseist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinsel bildet und eine Ader verstopft.
Tinnitusist eine Störung der Höhrfunktion und lässt den Patienten Geräusche hören, die keine äußere Quelle haben.
TitanTitanium - chemisches Element - silbriges Metall mit hexagonalem Kristallgitter, einer Dichte von 4,51 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 1668°C. Titan hat viele Eigenschaften, hierzu zählen: korrosionsbeständig wegen der Oxidschicht, elektrische und thermische Leitfähigkeit sowie einen festen Aggregatszustand bei Raumtemperatur und viele mehr.
Titanfeileist ein spanabtragendes Werkzeug aus Titan, dass durch Vor- und Rückschubsbewegungen Material abträgt.
ToxoplasmenEinzeller - Urtier; bogenförmiges Protozoon hat keine Zellwand aber einen Zellkern
TranceBei einer Trance können unterschiedliche Phänomene auftreten, z.B.: Zeitverzerrung, erhöhte Lernfähigkeit, vernetztes Denken, Halluzinationen, etc. Für den Zustand der Trance sind folgende vegetative Veränderungen charakteristisch: langsamer Atem, Muskelentspannung, verminderter Herzschlag, verlangsamte Bewegungen. Durch moderne Verfahren können spezifische Veränderungen der Gehirnaktivitäten in der Trance nachgewiesen werden. Ob eine Trance vorhanden ist, kann man mit willkürlichem Heben eines Armes auf Kommando herausfinden. Eine leichte Trance ist kaum vom normalen Wachzustand zu unterscheiden und der Patient glaubt, nicht hypnotisiert worden zu sein.
Tranceindikationbezeichnet die Umstände oder den Zustand, um sinnvoll eine Trance anzuwenden
traumatischbezeichnet eine durch Gewalt einwirkende Verletzung oder ein Erlebnis, dass nicht verarbeitet werden kann.
TrepanationFreilegung der Pulpa
TriclosanTriclosan ist ein Bakterienhemmer und Konservierungsstoff. In Zahnpasten wird eine Bakterienhemmung durch Triclosan erreicht.
TrigeminusneuralgieSchmerzattacken, Ausgelöst durch den Nervus trigeminus
 
 U
Umweltmedizinuntersucht und behandelt Erkrankungen welche durch Umweltfeinflüsse ausgelöst werden könnnen
UnterfunktionVerminderte Aktivität z.B.: eines Organs
UnterfütterungNeue Anpassung der Basisfläche einer Prothese nach Abdrucknahme vom Zahnarzt
 
 V
Veneerskeramische Frontzahnverblendungen - labiale Abdeckung
Verabreichungsperiodebezeichnet den Zeitraum zwischen zwei aneinanderliegenden Zeitpunkten zu denen ein Medikament verabreicht wird oder werden soll.
Verblendkronemeistens: Krone mit metallischem Gerüst und einer Keramikverblendung
VerfärbungOberflächenveränderung durch Ablagerung von Farbstoffen (Tee, Kaffee, Teer,…)
Vergiftungbezeichnet einen krankhaften Zustand des Organismus durch Aufnahme von Giften (Toxinen).
vestibulärRichtungsangabe in der Zahnmedizin: dem Mundvorhof zu - wangen- und lippenwärts
viralViren betreffend, durch Viren ausgelöst
virale InfektionenInfektion (Vermehrung und Anhaftung von Erregern am Körper bzw. Wirt) ausgelöst durch Viren
Vitalitätsprüfunges wird festgestellt, ob der Zahn noch lebt (vital ist)
Vitamin Anotwendig für das Wachstum, die Bildung von Haut, Schleimhäuten und von Knorpelgewebe
Vitamin B 2-12notwendige, vom Körper benötigte Vitamine
Vitamin Cunterstützt den Körper bei der Herstellung von Collagen und beim Aufbau von Amminosäuren, ist ein Radikalfänger und schützt die Zellen vor Zerstörung und damit auch vor Krebs
Vitamin Dwird im Körper mit Hilfe von UV-B-Licht produziert, reguliert den Calciumspiegel und leitet den Knochenaufbau, schützt bei Kindern vor Rachitis und bei Erwachsenen vor Osteomalazie
VollprotheseProthese, die alle Zähne ersetzt und den Schleimhautbereich bis in die Umschlagsfalte und A-Linie bedeckt
 
 W
Weisheitszahnder 8. Zahn im jeweiligen Quadranten
White spotKreideflecken - meistens erste Spuren von Karies
WurzelfüllungDie Wurzelfüllung ist die eigentliche Maßnahme die den Erhalt des Zahnes sichert. Eine Wurzelfüllung sollte alle Kanalwände dicht verschließen, damit der Kanal nicht erneut mit Bakterien infiziert wird. Es gibt unzählige Methoden einen Wurzelkanal abzudichten.
WurzelkanalDer Wurzelkanal beinhaltet die Zahnpulpa, ist die innerste Schicht im Zahn und besteht aus Blut- Lymph und Nervengewebe. Der Wurzelkanal hat zur Wurzelspitze hin (apikal) eine Öffnung in die ein Nerv führt.
WurzelkanalbehandlungIst ein Zahn durch eine großflächige Karies oder eine gebrochene Füllung bis ins Innerste (Zahnmark) entzündet, muss das Zahnmark entfernt werden. In diesen Fällen ist eine Wurzelbehandlung erforderlich. Modernste Techniken ermöglichen in der Regel eine schmerzfreie Wurzelbehandlung.
Wurzelkanalfeileein sehr dünnes, graziles und flexibles Metallinstrument mit dessen Hilfe Gewebereste aus dem Wurzelkanal entfernt werden
WurzelkariesKaries in der Wurzel eines Zahnes
Wurzelspitzenresektiondas kranke Gewebe an der Wurzel wird operativ entfernt und versorgt
 
 X
XanthodontieEinfärbung der Zahnkrone
Xenonchemisches Element - ist sehr reaktionsträge, geruchslos, farblos und kann in speziellen Gasentladungsröhren je nach Druck verschiedene Farben ergeben.
xerogene MedikamenteMundtrockenheit auslösende Medikamente
XerostomieMundtrockenheit; kann durch verschiedene Faktoren entstehen
 
 Z
Zahnarztphobiebezeichnet die Angst vor dem Zahnarztbesuch
ZahnbelagPlaque; weiche und harte Ablagerungen auf der Zahnoberfläche - sie bestehen aus Mikroorganismen und verursachen auf lange Sicht Karies.
ZahnentfernungExtraktion ; mit Hilfe einer Zange (meistens) wird der bereits störende, erkrankte oder tote Zahn aus seinem Alveolenfach (Knochenteil des Alveolarfortsatzes) gezogen.
Zahnfehlstellungbezeichnet die Stellung eines Zahnes der durch seine Lage die Kieferfunktionen stört.
ZahnfleischblutenEine Blutung des Zahnfleisches, ausgelöst durch eine Verletzung oder Entzündung des Zahnfleisches
ZahnfleischentzündungMeist regional begrenzte Entzündung des Zahnfleisches, meist verursacht durch Bakterien, Keime oder Prothesen (Druckstellen)
Zahnfleischmaskeplastische Rekonstruktion des ursprünglichen Zahnfleisches; meist aus Silikon
Zahnfleischpapillesie liegt zwischen 2 benachbarten Zähnen im interdentalen Bereich
Zahnfleischtaschedurch Parodontitis bildet sich der Alveolarknochen zurück, dadurch entstehen unter dem Zahnfleisch Hohlräume welche als Zahnfleischtaschen bezeichnet werden, in diesen Zahnfleischtaschen nisten sich Bakterien und Keime an
Zahnfleischwucherungein übermäßiges Wachsen des Zahnfleisches
ZahnhalsEin Zahn ist aufgeteilt in Zahnkrone, Zahnhals und Zahnwurzel. Der Zahnhals ist der Übergang zwischen Zahnkrone und Zahnwurzel und liegt unter gesunden Bedingungen unter dem Zahnfleisch.
Zahnhalteapparatist ein komplexes System aus Zahnzement, Sharpey-Fasern bzw. Wurzelhaut (Desmodontium), Zahnfleisch und den Zahnfächern und dient der Zahnverankerung im Kiefer.
ZahnhartgewebeHierzu zählen Zahnschmelz, Zahndentin und Wurzelzement.
Zahnimplantatist ein körpereigenes oder körperfremdes Material und wird in Körpergewebe als Ersatz eingepflanzt. Zahnimplantat: künstliche Zahnwurzel aus Titanoxyd beschichtetem Metall oder Aluminiumoxid-Keramik, welches im Kieferknochen verankert wird. Ein Zahnimplantat besteht aus Implantatwurzel, Verbindungsstück und Zahnkrone (bei Einzelzahnversorgung).
ZahnmarkBlut-, Lympf- und Nervengewebe; versorgt den Zahn mit Nährstoffen und beinhaltet den Zahnnerv
Zahnschemaz.B.: FDI - zur genauen Bezeichnung einzelner Zähne
Zahnschmelzist das härteste Gewebe im menschlichen Körper und wirkt unter anderem als Schutzschild für den Zahn
Zahnseideist ein dünner Faden, der sich in die Zahnzwischenräume einführen lässt. Es gibt gewachste, ungewachste, fluoridierte und pfefferminzbeschichtete Zahnseide. Die gewachste Zahnseide geht zwar leichter durch die Kontaktstellen zweier benachbarter Zähne, sie rutscht aber auch leichter durch die Finger.
Zahnspangekieferorthopädisches Gerät; je nach Fehlstellung der Zähne oder eines Zahnes wird sie individuell für jeden Patienten hergestellt.
Zahnsteinist gefestigte Plaque, die meist eine graugelbe Färbung zeigt und aus Mikroorganismen und Calciumphosphat besteht.
Zahnsteinentfernungprofessionelle Entfernung von Zahnsteinablagerungen auf den Zähnen
Zahnstumpfpräparierter (beschliffener) Zahn
Zahnverfallder Zahn wird matt,verliert die Transluszenz und der Zahnschmelz verliert seine Widerstandsfähigkeit
Zahnverfärbungveränderte Zahnfarbe gegenüber der Nachbarzähnen
Zellekleinste lebensfähige Einheit im menschlichem Organismus
ZellgifteSubstanzen die Zellen negativ beeinträchtigen oder abtöten
Zementhier Wurzelzement: Zahnhartsubstanz, die das Dentin im Wurzelbereich ummantelt und die Sharpey-Fasern verankert (Teil des Zahnhalteapparates).
zentrales Nervensystem / ZNSzentrale,übergeordnete Schaltstelle welche alle Teilfunktionen des Organismus steuert, besteht aus Rückenmark und Gehirn,
ZinkZincum; chemisches Element - bläulich, hellgraues Metall mit hexagonaler Kristallstruktur, einer Dichte von 7,14 g/ccm und einem Schmelzpunkt von 419,5°C. Zink hat eine elektrische und thermische Leitfähigkeit und wegen seiner witterungsfesten Oxidschicht, die es an der Luft bildet, wird es oft als Korrosionsschutz eingesetzt.
ZinnSn, silbrig glänzendes, sehr weiches Schwermetall, Schmelzpunkt 231,93°
ZuckerkrankheitZuckerkrankheit ist eine Bezeichnung von Diabetes mellitus. Es ist eine Störung der Zuckerverarbeitung in der Bauchspeicheldrüse. Kennzeichnend ist der erhöhte Blutzuckerspiegel. Man unterscheidet zwischen zwei Diabetesformen: Typ-1-Diabetes: ausgelöst durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen, beginnt meist im jugendlichen Alter. (Etwa 5-10% der Diabetiker) Ältere Patienten sind meist von Typ-2-Diabetes betroffen. Zunehmend jüngere Menschen sind vom Typ-2-Diabetes betroffen. Häufigste Ursache ist Übergewicht! Der allmähliche Verlauf der Erkrankung hat seine Ursache in der zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Es gibt noch weitere, seltenere Diabetes-Sonderformen sowie den Schwangerschaftsdiabetes.
 
 
 
 
 
 
 
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