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Optimal durch die Schwangerschaft



In der Schwangerschaft sollten Sie auf eine besonders ausgewogene Ernährung und sorgfältige Zahnpflege achten, um in dieser schönen, aber oftmals auch anstrengenden Zeit, gesund, vital und fit zu bleiben. So leisten Sie einen großen Beitrag für einen gesunden Start ins Leben Ihres Kindes.


Optimale Mundhygiene


Durch die Hormonumstellung in Ihrem Körper kann sich Ihr Zahnfleisch leichter als sonst entzünden. Auf Grund dessen, ist es zu empfehlen, Ihre Zähne ab dem 3-4 Monat häufiger als zweimal am Tag zu reinigen und Sie sollten sich von Ihrem Zahnarzt eine professionelle Einweisung für Ihre Putztechnik geben lassen. Zwischen den Mahlzeiten, in denen Sie nicht zum Putzen kommen, sind zuckerfreie Zahnpflegekaugummis zu empfehlen, weil Sie den Speichelfluss um das 10-fache anregen können und so den PH-Wert im Mund ausgleichen.

In der Schwangerschaft sollten Sie mindestens zweimal Ihren Zahnarzt aufsuchen, denn Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) können unter Umständen ein Faktor für eine Frühgeburt sein.
Das ungeborene Baby ist von der 3. bis 10. Schwangerschaftswoche besonders anfällig auf schädigende Einflüsse. Wenden Sie sich bitte hierzu vertrauensvoll an Ihre Ärzte, die Sie gerne beraten werden.

Karies ist ansteckend!

Wenn Sie unter Karies leiden, sollten Sie sich von Ihrem Zahnarzt schnellst möglich behandeln lassen. Denn eine Mutter, die kariesrelevante Keime mit sich trägt, kann ihr Kind damit infizieren. Sie sollten grundsätzlich keine Schnuller oder den Löffel, mit dem Sie Ihr Kind füttern, in den Mund nehmen, um eine Übertragung zu vermeiden.


Richtige Ernährung in der Schwangerschaft


Diese Nahrungsmittel sollten Sie meiden
Jede Infektion der Mutter kann auch auf das Kind übertragen werden, deshalb sollten Sie in der Schwangerschaft auf Nahrungsmittel, die Salmonellen oder Toxoplasmen enthalten können, wie z.B.: rohes Hack, Tatar oder auch Gerichte mit rohen Eiern, verzichten.

Kalziummangel ist gefährlich
Ihr Baby benötigt ab dem 4.-5. Monat zunehmend Kalzium zum Knochenaufbau. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie Ihren und den Körper Ihres Kindes ausreichend mit Kalzium versorgen. Kalzium steckt in frischer Milch und Milchprodukten sowie in kalziumreichem Mineralwasser.

Süßes und Saures beeinträchtigen die Mundhygiene
Säure greift den Zahnschmelz direkt an und Zucker und Stärke wird von Bakterien in Milchsäure umgewandelt, die ebenfalls den Zahnschmelz angreift. Durch einen ausgeprägten Heißhunger in der Schwangerschaft, wird die werdende Mutter zur Aufnahme von Süßigkeiten verführt. Dadurch kann Sodbrennen ausgelöst werden, was wiederum zum Erbrechen führen kann. Die Säure im Mund greift den Zahnschmelz an und weicht ihn auf.
Deshalb sollten Sie nicht sofort danach Ihre Zähne mit einer Zahnbürste reinigen, damit der Zahnschmelz nicht abgetragen wird. Spülen Sie Ihren Mund mit einer fluoridhaltigen Mundspülung und warten Sie 1 Stunde bis zur nächsten mechanischen (mit einer Zahnbürste) Zahnreinigung.

Vitamine sind wichtig!
Durch Ihre Schwangerschaft haben Sie einen erhöhten Nährstoff- und Vitaminbedarf. Sie sollten besonders auf Ihren Vitamin A-, Vitamin B- und Folsäure-Haushalt achten. Diese Nährstoffe sind in Nahrungsmitteln wie zum Beispiel.: Wirsing, Blattspinat, Feldsalat, Broccoli, Fenchel, Honigmelone, Mango und vielen anderen Lebensmitteln enthalten.

Vermeidung von Sodbrennen
Fettes, scharfes und saures Essen können Sodbrennen verursachen. Zudem nehmen Sie lieber mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag zu sich, an Stelle von 3 großen Mahlzeiten. Auch sollten Sie Ihren Kaffeekonsum verringern, um Sodbrennen vorzubeugen.

"Gut gekaut ist halb verdaut!"
Durch gutes Kauen (Zerkleinern) der Nahrung wird die Oberfläche der Nahrung vergrößert und kann so von einer größeren Menge Magensäure umschlossen und zersetzt werden. Zusätzlich wird durch kauaktive Nahrung wie z.B.: Karotten das Zahnfleisch massiert, was wiederum die Durchblutung anregt und Zahnfleischentzündungen vorbeugt.


Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach der optimalen Ernährung für Sie und Ihr Kind, er wird Sie gerne beraten.



Datum: 31.08.2007 09:15, Autor: Wilson
 
 
 
 
 
 
 
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