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 Osteoporosepatienten

 

Osteoporose bei zahnchirurgischen Eingriffen

Osteoporose ist eine Erkrankung der Röhrenknochen des Menschen.
Der Kieferknochen ist auf Grund seiner Struktur von dieser Erkrankung nicht betroffen.
Das Problem bei einer Osteoporoseerkrankung ist nicht die Osteoporose selbst, sondern spezielle eingesetzte Medikamente: Biophosphonate

Biophosphonate wirken einem Knochenabbau entgegen.
Biophosphate verlangsamen den Knochenstoffwechsel und behindern dadurch Heilvorgänge im Kieferknochen.
Bei zahnchirurgischen Eingriffen, z.B. Zahnentfernungen, Implantationen, Wurzelspitzenentfernungen, usw., besteht die hohe Gefahr dass Knochenbereiche absterben können (Osteonekrose).


Osteoporosepatienten und Zahnimplantate

Grundsätzlich ist Osteoporose kein Hindernisgrund für eine Implantation da die Kieferknochen wie schon erwähnt von dieser Erkrankung nicht betroffen sind.
Werden aber zur Biophosphonate zur Hemmung des Knochenabbaus eingesetzt gilt es sehr vorsichtig zu sein:
Das Medikament behindert die Einheilung von Implantaten sowie jegliche Heilprozesse im Kieferknochen!
Besonders problematisch ist der Einsatz von intravenös verabreichten Biophosphonaten.
Das Medikament sollte falls möglich abgesetzt werden! Zu beachten ist hierbei die besonders lange Nachwirkzeit der Biophosphate!

 

Einige handelsübliche Medikamente:  
Zometa, Ostac, Actonel, Aredia, Bonefos, Bondronat, Skelit, Didronel...

 




Datum: 13.09.2007 15:07, Autor: Molaris
 
 
 
 
 
 
 
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