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Allgemeines zu Silikone


Definition

Unterscheidung

Verwendung

Eigenschaften



Definition


Silikone sind Makromoleküle, bei denen die Siliziumatome über Sauerstoffatome miteinander verknüpft sind. Die restlichen Bindungsmöglichkeiten sind meist mit Alkylgruppen abgesättigt.


Unterscheidung


- Kondensationsvernetzte Silikone, C-Silikone

Diese werden auch als Einkomponentensilikone bezeichnet. Anmischverhältnis Silikon: Katalysator mit Vernetzer 10:1.
Bei der Polykondensation tritt durch Alkoholabspaltung eine merkliche Schrumpfung von rund 0,5% auf.

- Additionsvernetzte Silikone, A-Silikone
Diese werden auch Zweikomponentensilikone genannt. Anmischverhältnis der Silikonkomponenten 1:1.
Bei der Polyaddition erfolgt nur eine geringe Schrumpfung von weniger als 0,1%.


Verwendung

  • Silikonöle (= Silikone mit niedrigem Polymerisationsgrad) sind Bestandteile zahlreicher Isoliermittel.
  • Silikon(Kautschuk) = Silikone mit einem höherem Polymerisationsgrad, n ~ 4000. Diese werden vor allem als Dublier- und Abformmassen, sowie als Vorwallmaterial verwendet. Dabei sind die A-Silikone den C-Silikonen hinsichtlich ihrer Wiedergabegenauigkeit überlegen. Eine Spezialanwendung ist die Epithesenherstellung (= abnehmbare Gesichtsprothesen wie Ohren, Nasen, Gesichtsteile,...). Epithetiker sind meist gelernte Zahntechniker.

Eigenschaften


Dauerelastisch, formtreu, wasserabstoßend (deshalb müssen diese entspannt werden), biokompatibel, geruchs- und geschmacklos,...



Datum: 19.09.2007 18:54, Autor: Wilson
 
 
 
 
 
 
 
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