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zahnfocus24.de
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Nina1974
Anmeldedatum: 15.10.2008 Beiträge: 1 Wohnort: nähe Frankfurt
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Verfasst am: 15.10.2008, 07:44 Titel: anhaltende Schmerzen nach Krone |
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Hallo liebe Experten,
ich habe folgendes Problem:
Vor wenigen Wochen kam bei einer Kontrolluntersuchung heraus, dass einer meiner Zähne (linker Backenzahn) kariös wäre und dort eine Krone implantiert werden müsste. Ich hatte keinerlei Beschwerden, auch der Kältetest hat mich nur schwach beeindruckt.
Leider bin ich sehr schmerzempfindlich, so dass ich schon beim Entfernen der Karies eine lokale Betäubung benötigte. Die erste Injektion war nicht ausreichend, also bekam ich eine zweite an anderer Stelle. Hierbei traf meine Zahnärztin leider einen Nerv, was ebenso kurz sehr schmerzhaft war. Die Karies wurde entfernt, teilweise habe ich trotz Betäubung dennoch etwas gespürt, was aber auszuhalten war.
Nach Einsetzen des Provisoriums ist meine ZÄ für zwei Wochen in den Urlaub gefahren. Ich hatte das Gefühl, dass ein winziger Teil des Prov. weggebrochen war und ich bekam Schmerzen. Da ich jedoch aufgrund der bisher negativen Erfahrungen nicht zu einem Kollegen wollte, um mich nochmal "quälen" zu lassen, habe ich bis zur Rückkehr meiner ZÄ Schmerztabletten genommen.
Dummerweise habe ich beim Termin für das Einsetzen der Krone nichts von diesen Beschwerden erwähnt, da ich davon ausging, dass das Provisorium "undicht" war und dies diese verursacht hat. Ich dachte, nach Beendigung der Behandlung wäre "alles gut".
Das Einsetzen der Krone sollte ohne Betäubung erfolgen, damit ich im Anschluss genau spüren konnte, ob von der Keramikfüllung hier oder da noch etwas abgeschliffen werden muss.
Diese Behandlung war schier unerträglich für mich. Ich bin beim Spülen und Trocknen fast vom Stuhl gesprungen, selbst das "Bepinseln" habe ich sehr stark gespürt.
Nach Beendigung war der Zahn (Nerv) verständlicherweise stark gereizt und ich musste daheim erneut zwei Tabletten nehmen. Ich war jedoch zuversichtlich, dass sich der Zahn beruhigen würde.
Dies ist jetzt nach zwei Tagen nicht der Fall. Die Schmerzen dauern an. Außerdem reagiere ich sehr empfindlich auf Kälte und/oder Hitze. Beim "Draufbeißen" habe ich jedoch keine Beschwerden.
Mir ist klar, dass ich den Schmerz während der Zeit des Provisoriums hätte erwähnen müssen und bereue, es nicht getan zu haben.
Doch jetzt, nach der äußerst schmerzhaften Behandlung beim Einsetzen der Krone habe ich wirklich Angst, dass alles wieder raus muss und ich die Prozedur von vorne über mich ergehen lassen muss.
Es tut mir leid, dass ich so weit ausgeholt habe, aber evtl. sind Einzelheiten wichtig für eine Vorabdiagnose, sofern möglich.
Meine Fragen: Was könnte diesen Schmerz verursachen?
Kann ich evtl. zu einem anderen Zahnarzt oder wäre dies unsinnig, da dieser ja nicht über den bisherigen Lauf informiert ist?
Ist es wirklich notwendig, dass beim Einsetzen der Krone keine lokale Betäubung erfolgt?
Haben Sie vielen Dank im Voraus für eine Antwort. |
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ZA.Müller ZF-Experte

Anmeldedatum: 24.08.2007 Beiträge: 111 Wohnort: München
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Verfasst am: 20.10.2008, 05:45 Titel: |
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es ist nicht ungewöhnlich beim Kariesentfernen eine Betäubung zu benötigen...
Wenn die Karies recht tief war und der Zahn durch das undichte Provisorium gereizt wurde kann es durchaus sein, dass der Zahn noch ein paar Wochen empfindlich auf Kälte und Wärme reagiert.
Es wäre durchaus sinnvoll gewesen Ihre Zahnärztin auf die aufgetretenen Beschwerden aufmerksam zu machen.
Falls die schmerzen allerdings länger anhalten sollten oder sich sogar verschlimmern, muss die Krone runter.
Es ist durchaus NICHT sinnvoll einen anderen Zahnarzt aufzusuchen, da Ihre Zahnärztin eine zweijährige Gewährleistungspflicht auf die Krone hat.
Unternimmt ein anderer Zahnarzt irgendwelche Maßnahmen an dem Zahn erlischt diese Gewährleistung!!!
Vereinbaren sie bitte umgehend einen Termin mit ihrer Zahnärztin.
Ja es ist im übrigen sehr sinnvoll eine Krone ohne Betäubung einzusetzen.
Wenn betäubt ist, können sie Inkongruenzen und Störstellen nur wenig beurteilen... |
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