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zahnfocus24.de
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brummi
Anmeldedatum: 05.06.2010 Beiträge: 1 Wohnort: Frankfurt am Main
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Verfasst am: 05.06.2010, 17:48 Titel: Eine unendliche Geschichte von Prothesen |
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Ich bin weiblich, 50 J jung, und trage seit 20 Jahren OK-Vollprothese und UK-Klammerprothese bis 2006 völlig problemlos.
Die 1. und 2. OK Prothese wurde regelmäßig 1 x pro Jahr unterfüttert.
Leider verstarb meine ZÄ im Frühjahr 2006 und ich musste zu einem anderen ZA gehen zum Unterfüttern.
Sie wurde aber nicht dem Abdruck gemäß unterfüttert, sondern derart verändert (Funktionsrand viel höher, statt unterfüttert viel dünner als vorher und auch noch schief), dass ich damit nur noch rechts kauen konnte, da sie beim Kauen auf der linken Seite rechts runterkippte. Dies führte natürlich auch zu Kieferverspannungen bis hin zu Schmerzen. Halten tat sie ohne Haftkleber auch nicht mehr.
Nach 2 Jahren (2008) fand ich dann endlich wieder den Mut zum Nachfolger meiner verstorbenen ZÄ zu gehen zwecks unterfüttern. Dies tat er in der Praxis mit zufriedenstellendem Erfolg. 2009 ging ich wieder zum unterfüttern und sagte auch, dass ich neue Prothesen brauche, da die vorhandenen mittlerweile auch völlig abgekaut waren.
Im Juli 2009 ging es dann los. Zahntechniker kam in die Praxis und nahm meine OK Prothese mit (nachmittags bekam ich sie wieder). Von der UK-Prothese wurde in meinem Mund kein Abdruck zwecks Zahnstellung etc. genommen. Als neue UK-Prothese bekam ich jetzt eine Teleskopprothese. Die Prothesenzähne waren im Gegensatz zu den alten viel zu weit nach hinten (Zähne bis zum Kiefergelenk), meine alten waren kürzer, die Backenzähne viel zu hoch oben und unten auch.
Ich hatte bis dahin noch 2 unbehandelte Eckzähne die sehr kälteempfindlich waren. Diese wurden auch überkront.
Nach 2 Monaten bekam ich dann die Prothesen und die waren die absolute Katastrophe. Keine passte in meinen Mund und keine passte zur anderen.
Nach 4 Monaten und 4 Besuchen meinerseits im Labor und noch zusätzlich 3 Änderungen ohne mich im Labor nahm mein ZA ein anderes Labor. Ich muss aber sagen, die OK-Prothese hatte superschöne Zähne
Jetzt wurde vom zahnlosen OK ein Abdruck gemacht,ein individueller Löffel hergestellt und dann Abdruck usw. Es wurde auch beschlossen die Zahnreihen kürzer zu gestalten, in etwa wieder so wie bei meinen alten Prothesen, aber mit größeren Backenzähnen, dafür pro Kiefer 2 weniger also nur noch 12 pro Kiefer.
Leider musste ich für die OK Prothese des ersten Labors nach der letzten Änderung Tag und Nacht Haftkleber verwenden.
erst später stellte sich heraus, das ich mittlerweile Haftkleber im Mund nicht mehr vertrug und mein Kiefer und die Mundschleimhaut anschwollen.
Ergebnis war. Die OK Prothese vom neuen Labor war ein wenig zu groß und wollte nicht halten. Also weiterhin Haftkleber und Änderungen.
Weitere 4 Monate extreme Schmerzen im Kiefer, Kauen war überhaupt nicht möglich
Nach 4 Monaten und sehr vielen Änderungen und höllischen Kieferschmerzen hält die obere Prothese ganz gut, weiche Sachen kann ich kauen, aber der Biss ist viel zu niedrig was u.a. auch zu Verspannungen im Kiefer führt.
Vor einigen Wochen habe ich schon fetgestellt das es hauptsächlich im rechten Kiefergelenk doch arg knackt wenn ich den Mund weit öffne, wenn ich den UK nach links und rechts schiebe macht mein Kiefer sowas wie Klickgeräusche. Außerdem Tinnitus.
Ich sagte schon zu meinem ZA, das ich Implantate haben will, mir stellt sich jetzt die Frage wie kann ich meinen Kiefer dazu "erziehen" eine gewisse Bisshöhe anzunehmen ohne gleich von einem zum anderen Ohr höllisch zu schmerzen.
Wie verhält es sich mit den sogenannten Aufbissschienen. Kann man damit den Kiefer zu der erforderlichen Bisshöhe "erziehen". Denn abgesehen von den Schmerzen und Verspannungen habe ich auch durch die niedirge Bisshöhe einen total "verkniffenen Mund" und "Prothesenfalten" wie eine 80-ig jährige.
Ich würde mich wirklich freuen wenn ein Experte meine Probleme liest und versteht und mir auch antwortet.
Gott sei Dank habe ich einen extrem geduldigen Zahnartz und auch Zahntechniker, jedoch ist mein ZA noch sehr jung und hat die Praxis auch erst seit knapp 4 Jahren. Deshalb wäre ich für einen Rat sehr dankbar und mein ZA wohl auch. |
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molar ZF-Administrator
Anmeldedatum: 13.03.2007 Beiträge: 83
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Verfasst am: 17.06.2010, 07:27 Titel: Aufbissschiene |
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Liebe Brummi,
danke für Ihre ausführlichen Beschreibung.
Ich glaube dass Sie bei Ihrem Zahnarzt sehr gut aufgehoben sind. Dieser hat Umsicht, Geduld und auch Kompetenz laut Ihren Angaben bewiesen... Ich bin mir sicher dass Ihr Zahnarzt genügend Fachkompetenz aufweist Sie auch weiterhin gut betreuen zu können. In Bezug auf eine Behandlung mit einer Aufbissschiene können Sie Ihm vertrauen.
Ihr Arzt kennt Ihre Bedürfnisse und Ihre Historie genau und kann die bevorstehende Behandlung optimal auf Sie zuschneiden.
Ich wünsche Ihenen eine guten Behandlungsverlauf.
Eric Lederer |
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