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gw
Anmeldedatum: 16.03.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 16.03.2009, 21:55 Titel: Loch in der Kaufläche einer neueingesetzten Krone |
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Hallo,
Ich hatte auf einen Stein gebissen, dabei ist mir auf der Innenseite meines Backenzahns (Nr 6 unten) ein Stück abgebrochen. Die Kunststofffüllung im Inneren hatte gehalten. Da die Füllung jedoch sehr groß war, meinte der Zahnarzt, dass er besser eine ganze Krone daraus mache. Mir war es besonders wichtig, dass die Krone lange hält, deshalb fiel die Wahl auf eine Goldkrone.
Beim Einsetzen der Krone ist sie jedoch irgenwie zu dünn geworden. Jedenfalls ist da auf der Kaufläche ein kleines Loch, durch welches eine weiße Masse verdeckt ist (vermutlich von beiden Seiten).
Ich war dann noch einmal meinem Zahnarzt und habe ihn danach gefragt, weil ich beim Einsetzen nicht mitbekommen hatte, dass es Probleme gab (Obwohl es mir angeblich gesagt wurde).
Dieser hat es sich angesehen und gemeint, dass es gut aussähe und ich keine Bedenken haben sollte, dass da Keime eindringen. Die Stelle hätte er absichtlich etwas höher gelassen, weil es dicht am Nerv lag und der Zahntechniker hätte es höher gebaut, was beim Anpassen wieder abgeschliffen werden musste.
Er würde da erst einmal nichts machen, weil die Krone den Zahn sonst gut zusammen hält. Ich solle jedoch in einem halben Jahr noch einmal wieder kommen und wenn es dann komisch aussähe würde ich auf seine Kosten eine neue Krone bekommen.
So nun stelle ich mir folgende fragen:
1. Wieso baut mir der Zahnarzt eine Krone ein, die beim Anpassen kaputt gegangen ist?
Das kann passieren, aber dann sollte man denjenigen mit einem Provisorium wieder nach Hause schicken und es noch mal probieren.
2. Wenn es hält, wieso soll ich dann in einem halben Jahr wieder kommen? Da scheint er sich doch selbst nicht sicher zu sein. Ich erwarte dass eine Krone sehr sehr viel länger hält. Und wenn Keime darunter entstehen, dann sieht das doch niemand, bis der Zahn tot ist - oder?
3. Wie soll ich mich verhalten? Welcher Schaden entsteht an meinem Zahn durch erneutes abschleifen und einsetzen einer neuen Krone?
Vielen Dank
gw |
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ZA.Müller ZF-Experte

Anmeldedatum: 24.08.2007 Beiträge: 111 Wohnort: München
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Verfasst am: 19.03.2009, 06:40 Titel: |
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Ihre Befürchtungen sind durchaus berechtigt!
das was Sie sehen als weißes Etwas ist der Einsetzzement! ergo, die Krone hat ein Loch!
M.E. nach hat sich der Zahnarzt rausgeredet, weil er keine Lust hat eine neue Krone anfertigen zu lassen!( kosten und Zeitaufwand)
Sie haben jedes Recht der Welt, auf eine neue Krone zu bestehen. Eine Krone ist nicht nur dazu da, einen Zahn zusammenzuhalten.... Sie schützt auch die Zahnsubstanz. Wie Sie schon vermuten, dringen Bakterien und Keime in diese duchgeschliffene Stelle ein, der Zement reibt sich ab und schon entsteht ein schöner Tummelplatz für Bakterien, die Ihnen die Restzahnsubstanz kaputt machen!
Ein halbes Jahr abzuwarten, halte ich gelinde gesagt für eine beschwichtigende Abwiegelung des Behandlers.
Es kann immer mal passieren, dass man beim Einsetzen einer Krone so viel wegnehmen muss, weil es beim Zubeißen noch hapert, dass man die Krone durchschleift, aber sowas setzt man nicht ein! basta!
Gehen Sie zu Ihrem Behandler und beanstanden erneut das Werkstück und verlangen eine neue Krone. Will er Sie erneut abweisen, dann
gehen Sie bitte zum Beratungszahnarzt Ihrer Krankenkasse und beanstanden dort die unzureichende Versorgung.
viel Erfolg! _________________ Dein Gesicht wurde Dir geschenkt, lächeln musst Du selbst! |
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gw
Anmeldedatum: 16.03.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 19.03.2009, 09:00 Titel: |
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Sehr geehrte Frau Müller,
Vielen Dank für Ihre Antwort, die meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.
Ja, es handelt sich um Zement, dies wurde mir gesagt. Dieser Zement reibt sich also ab. Ich habe trotz Minaraltabletten sehr weiche Zähne und denke das eindringen von Bakterien ziemlich schnell zum Tod meines Zahns führt.
Ich hoffe ich kann mich mit meinem Zahnarzt einigen. Er hat das ja schon eingeräumt. Ist es Ratsam auf die Meinung eines anderen Zahnarztes in der Gemeinschaftspraxis zu bestehen?
Vielen Dank
gw |
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ZA.Müller ZF-Experte

Anmeldedatum: 24.08.2007 Beiträge: 111 Wohnort: München
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Verfasst am: 19.03.2009, 09:43 Titel: |
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also in erster linie ist es ratsam sich mit dem behzandler zu einigen, ganz klar. es ist NICHT sinnvoll sich von einem anderen zahnarzt in der berufsausübungsgemeinschaft beraten zu lassen. es gibt nur zwei konstellationen: 1. die beiden verstehen sich sehr gut und werden den anderen sicherlich NICHT in die pfanne hauen oder.... die beiden können sich nicht ausstehen und würgen dem anderen erst recht eins rein, was zur folge hat, dass sie zwischen den stühlen sitzen und unter umständen wird das auf ihrem rücken ausgetragen. ja, auch zahnärzte sind nur menschen!
suchen sie ganz offen das gespräch mit dem "verursacher"!
ich denke er wird ihrem wunsch entsprechen und die krone neu machen.
stellt er sich quer, weisen sie ihn darauf hin, dass sie den beratungszahnarzt ihrer krankenkasse zu rate ziehen werden. stellt sich der behandler dann immer noch quer, DANN führt der weg zum beratungszahnarzt.
zu ihrer information: sie haben 2 jahre gewährleistungspflicht auf die arbeit des zahnarztes, er MUSS eine neue krone machen, wer auch immer das entscheiden wird ( behandler selbst oder beratungszahnarzt).
haben sie das vertrauen zum zahnarzt verloren, können sie nach genehmigung des beratungszahnarztes auch den behandler wechseln. die krankenkasse fordert das geld vom jetzigen behandler dann zurück und sie bekommen beim zahnarzt ihrer wahl eine neue krone.
mein rat ist allerdings: versuchen sie sich bitte auf vernünftiger ebene mit dem behandler zu einigen, alles andere ist ein großer administrativer aufwand und braucht zeit. zeit, die sie ja nicht verschenken wollen im sinne ihres zahnes!
ich gehe davon aus, wenn der kollege ein fünkchen verstand hat, dass sie eine neue krone in nächster zeit bekommen!
also, vereinbaren sie einen termin mit ihrem behandler!
gruß, s.müller _________________ Dein Gesicht wurde Dir geschenkt, lächeln musst Du selbst! |
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gw
Anmeldedatum: 16.03.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 22.03.2009, 18:51 Titel: |
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Nein, da haben Sie mich missverstanden. Ich wollte selbstverständlich zuerst mit meinem behandelten Arzt sprechen. Aber Sie haben recht - es ist nicht gut einen anderen aus der gleichen Praxis zu fragen. Im Zweifelsfall lieber einen Unabhängigen zur Beratung.
Vielen Dank für die Informationen. 2 Jahr Gewährleistung können in manchen Fällen aber ziemlich kniffelig für den Zahnarzt sein sein.
gw |
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