HeilpraktikerChristopher
Anmeldedatum: 16.10.2007 Beiträge: 28 Wohnort: Bad Wörishofen
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Verfasst am: 16.10.2007, 14:56 Titel: Amalgam - Amalgamausleitung - Amalgamvergiftung |
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Beim Thema Amalgam vertreten wir eine seltene und konträre Meinung unter den alternativen Therapeuten. Die allgemeine Assoziation zu Amalgam ist ein Mythos, der sich jenseits aller Fakten entwickelt hat, wie ein Stammtischgepräch unter Bildzeitungslesern.
- Amalgamvergiftungen sind nur dann real, wenn auch hohe Blutamalgamwerte vorhanden sind, weil das Amalgam in der Zelle vergleichsweise harmlos ist
- Amalgam wird meist beim Entfernen über den Schleifstaub durch die Schleimhäute in den Körper eingetragen, nicht aber während des Tragens.
- Amalgam auszuleiten ist eine sehr gefährliche Angelegenheit, weil das Nierenparenchym, ein unfassbar feinmaschiges Geflecht aus Gefäßen, hierdurch leicht verstopft werden kann, was mit der Löslichkeit von Amalgam zu tun hat. Niereninfarkte, Nierenstenosen, Nierenversagen etc. können die Folgen von aggressiven Ausleitungsversuchen sein. Hierbei sind insbesondere die Chelatbildner gemeint.
- Die Symtome der Amalgamunverträglichkeit bzw. -vergiftung sind derart schwammig definiert, dass es hier leicht zu kompletten Fehleinschätzungen kommt. Eine Amalgamunverträglichkeit ist differnzialdiagnostisch nicht ohne weiteres von einer Borreliose, einer MS, Polyneuropathien, ... oder um es auf den Punkt zu bringen von einer "vegetativen Dystonie" (=alles und nichts) zu unterscheiden. Da es nun eine erhebliche Anzahl an vegetativ erkrankten Patienten gibt, ist es kein Wunder, dass ein großer Teil dieser Betroffenen irgendwann zu der Überzeugung gelangt, es handle sich um eine Amalgamvergiftung, weil schlicht fast jeder Mensch der älternen Generation zu irgeneinem Zeitpunkt seines Lebens Amalgamfüllungen im Körper hatte. _________________ Weiterführende Informationen unter www.heilpraxis.cc
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